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12. Juli 2008 | Autor: Meg

Niemand von den treuen Lesern dieses Blogs würde mir auch nur eine Sekunde Glauben schenken, würde ich erzählen, ich sei introvertriert. Deshalb lasse ich es. Es wäre eine Lüge am hellichten Tag. Doch bisher habe ich selten über meinen Job geschrieben. Der ein oder andere wird wissen, wo ich arbeite oder hat schon mal “Marketing-Tussi” aus meinen eigenen Fingern gelesen. Es stimmt, ich arbeite im Marketing. Genauer gesagt: Internet/Online-Marketing und eines meiner Projekte habe ich euch vor einigen Tagen hier vorgestellt. Heute sage ich ein paar Worte zu einem anderen Projekt, welches seit ungefähr Anfang März meine Ressource sehr stark bindet und mir unheimlich viel Spaß macht: Street Gigs. Das ist eine Community, deren Mitglieder die Chance bekommen, angesagte Bands an sehr ungewöhnlichen Locations für umme zu sehen. Billy Talent spielten auf einem Autofriedhof in der Nähe von Köln, Revolverheld in der Sternwarte in Hamburg passend zu ihrem Album “Chaostheorie”, Maximo Park im Burggraben in Nürnberg passend zu ihrem Song “By the monument”. Die Locations sind super, die Gigs sehr exclusiv und man muss sich lediglich bewerben, um ein mobiles Ticket aufs Handy zu bekommen, welches für 2 Personen gilt. Das ist in aller Kürze die Story um diese Konzertreihe erzählt. Diese Geschichte steht und fällt mit den Mitgliedern dieser Community und diese habe ich gestern kennen lernen dürfen, denn gestern war ich auf meinem ersten Gig in Solingen: Clueso spielte am “Alten Hauptbahnhof” passend zu “Laß Dich mitnehm‘”.

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24. Juni 2008 | Autor: Meg

Einige werden sich schon gefragt haben, wo das verdorbene Stück das kleine, süße Schäfchen abgeblieben ist, nicht wahr? Tut mir leid, ich habe die Berichterstattung in letzter Zeit etwas vernachlässigt, hole es hiermit nach, denn Louies Reise in Deutschland neigt sich langsam dem Ende, wenn sich nicht noch eine nette Tante oder ein netter Onkel melden.

Louie verbrachte eine schöne Woche bei Tante Brainshaking und ihrem Keks, leider war Tante Brainshaking krank, doch Louie versuchte nicht zu viele Umstände zu machen und half ihr fleißig bei der Arbeit. Ich hoffe, es geht ihr wieder wesentlich besser, auch wenn sie sich leider nicht mehr meldet. Liebe Tante Brainshaking, über ein kleines Lebenszeichen würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, dass Du Louie aufgenommen hast.

Danach reiste der kleine Racker zu Onkel Andi nach Berlin. Endlich mal wieder ein Männerhaushalt, dachte sich Louie und überredete den Onkel dazu, ein Fußball-Spiel zu kaufen :roll: Weitere Märchen, Aufklärung über kulinarische Genüsse aus der Hauptstadt (unter anderem wurde Brother Louie unterstellt, die Kinderschoki-Vorräte aufgegessen zu haben. Niemals, sage ich! Louie hat eine Schoki-Unverträglichkeit, das hat er von mir :mrgreen: ) und Drohungen zum Thema “Die ganze Wahrheit über die Beine des Andi aus Berlin” könnt ihr hier nachlesen und es wurde auch wunderbar mit Bildern dokumentiert. Ich werde auch alle bald ins Album laden, versprochen.
Beim Onkel Andi gab es sogar eine Abschiedsparty und ein eigens komponiertes LIED, in dem ALLE bisherigen Taten und Onkel vorkommen, ich war und bin nach wie vor sehr begeistert. Wenn Du mit Deinen Beinen kein Geld verdienen möchtest, vielleicht dann als song writer? Mr. Rock’n'Roll würde sich über etwas Unterstützung freuen, oder? ;)

Die letzte Woche verbrachte Louie bei Tante Alexandra, bei der es sogar bewegte Bilder gab. Auch dort ging es nicht ohne Fußball und Freunde, die er dort zahlreich kennen lernen durfte. Diese Freunde haben sogar im Vorfeld fleißig geübt, wie man ein kleines Schaf gebührend empfängt. Und dann durfte der Kleine auch noch eine Reise machen, auf der es eine Menge zu entdecken gab. Liebe Alexandra, ich danke Dir vielmals für die wunderschönen Bilder und für das Kind in Dir :)

Hier könnt ihr einige Impressionen sehen:

18. Mai 2008 | Autor: Meg

Seit fast 10 Jahren lebe ich nun hier. Einige Gewohnheiten habe ich angenommen, das bekannte rheinische Gemüt hatte ich bereits “on board”, doch den Dialekt werde ich nicht annehmen, auch wenn ich mich manchmal dabei ertappe, dass ich “watt” und “datt”, statt “was” und “das” sage oder “Mach mal die Tür bei” und “Die Milch ist um”. Danach ärgere ich mich über mich, denn Hochdeutsch finde ich nach wie vor am schönsten. Sind wir bei Linchen und Timo, fällt ElMar auch schon mal leichter ins rheinländische und schwupps, werde ich “gezankt” (= geärgert), denn während ElMar und Linchen hier geboren sind, Timo sich den Dialekt in den letzten Jahren angeeignet hat (naja, die hatten 40 Jahre lang nöscht!), verstehe ich nur Bahnhof ;)

Dennoch muss ich sehr lachen, wenn ich einen Text lese, wie den folgenden:

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12. Mai 2008 | Autor: Meg

Zum Glück bin ich eine Zeit lang von dem fliegenden Holz verschont geblieben, doch vor einigen Tagen traf mich Conni direkt am Kopf :eek:

Es geht um Städte - ich werde mich auch auf Deutschland beschränken, denn sonst schreibe ich noch bis morgen und wage zu bezweifeln, dass sich das jemand durchliest.

In welchen Städten bist du schon gewesen?
Soest, Unna, Werl, Bad Sassendorf, Arnsberg, Winterberg … nee, das kann so nicht weiter gehen. Stand bei dem Stock eine Angabe, ob es sich um Städte > 1. Mio. Einwohner handeln soll? Das wäre einfacher. Sonst sage ich nur: Bonn, Berlin, Köln, München, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Vechta :mrgreen: !

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
MeghamCity! :mrgreen:

Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
Oer-Erkenschwick ;)

Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?
In den meisten Fällen Auto, wobei ich heute mein Rad aus dem Keller holen werde, dann darf ich auch nach Köln rein, ohne eine sinn-befreite Plakette kaufen zu müssen.

Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
Ich möchte auf jeden Fall einige Städtchen an der Ost- und Nordsee sehen. Das liegt zum einen an der schönen Architektur, als auch am Meer natürlich.

Wer bekommt den Stock?
Niemand, da ich keinen Mehrwert darin sehe, bedaure. Aber ihr könnt ihn dennoch aufheben ;)