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11. August 2008 | Autor: Meg

Fast 7 Monate war er jetzt unterwegs. Er bereiste den Norden, den Osten, den Westen und den Süden, wobei er sich stets innerhalb des Landes aufhielt.

Interessante Menschen lernte er kennen, er verliebte sich in Meer-SchweineSchweine und Schafe, brach die Herzen der stolzesten Frauen und schloss viele Leute wiederum in sein eigenes. Er spielte die Hauptrolle in zwielichtigen Produktionen, er war Rockstar, vergnügte sich in Puffs und ließ seine Gasteltern auf den Rechnungen sitzen. Er wurde Ehrenbürger Berlins, erholte sich immer wieder von seinen Eskapaden, erlernte das Reiten und erlebte ganz viele verrückte Geschichten.

Zwischendurch hatte ich ihn bei Tante Murmel getroffen und wir nahmen gleich ein nettes Video auf.
Sein Wohn- und Reisewagen wurde immer größer, was daran lag, dass ihm all die lieben Menschen, die er besuchte, eine Kleinigkeit mit auf den Weg gaben. Außerdem schlossen sich einige Freunde seiner Reise an, so dass er am Samstag mit einem kompletten Zoo endlich wieder in Sankt Augustin ankam.
Hier wird er jetzt erstmal ein paar Tage verbringen, erzählen, sich erholen, er wird gewaschen und der Exorzist ist ebenfalls schon bestellt, auf dass er einen bestimmten Verein in blau-weiß und andere komische Dinge aus dem Kopf bekommt. Vergeblich suchte ich das blaue Schalke-Trikot, es wäre mir ein Vergnügen gewesen, es in Fetzen zu … ich hätte es für die Austreibung gebraucht.

Hier könnt ihr nun einige Expressionen sehen, von der Ankunft. Oh, die Farbe hat Louie in den letzten 7 Monaten auch geändert: Er ist jetzt ähm … grau, weshalb ich ihn demnächst in die Waschmaschine ausgiebig baden werde, auf dass er einen guten Eindruck macht, wenn der bald über den großen Teich in die Staaten fliegt, um bei Onkel Jens und vielen schönen Damen zu wohnen.

Los gehts:

Ich danke euch vielmals. Danke dafür, dass ihr euch das Kind in euch bewahren konntet. Ich bin gespannt auf noch mehr Bilder aus New York und aus Australien. :)

Ich werde in den nächsten Tagen noch die Google Map aktualisieren und das Album.

20. Januar 2008 | Autor: Meg

So ein Wochenende hat 48 Stunden. Nicht normalerweise, sondern immer. Am Freitag habe ich mir eine “to do”-Liste für das WE gemacht und diese nach “privat” und “geschäftlich” aufgeteilt.

Privat:
Sofa knipsen & einstellen
Projekt “Berlin”
Überweisungen
Brief Krankenkasse
ebay
Mama und Maksi anrufen

Geschäftlich:
Konzept 365wom
CatchUp-NL

So sieht die Liste am Sonntag, um 16:27 Uhr aus. ElMar und ich haben heute eine Garderobe aufgebaut und dafür unseren kompletten Flur umgeräumt. Wer ihn nicht kennt: es ist ein großer Flur mit Kommoden, Bildern, Schränkchen, etc. All das musste nun einen neuen guten Platz finden, damit wir die Garderobe in die Wand dübeln können. Ich bin etwas aufgeregt, denn wir wohnen nun fast 2 Jahre hier, doch das wird unsere erste Garderobe sein. Nie mehr Jacken auf dem Bett, Sofa, Stuhl, etc.
DESHALB habe ich die geschäftliche Liste nicht abarbeiten können und die “private” ist auch noch nicht fertig.
Und dann … dann kommen wir ins Büro. Nach getaner Arbeit. Normalerweise blicken wir dann auf viel grün: Wiese, Felddas Ghetto von St. Augustin im Hintergrund doch diesmal konnten wir vor lauter lebendigen Rasenmäher nichts mehr sehen. Mind. 360 30 Schafe! Ich wurde etwas unsicher und rief ihnen zu, Brother Louie sei auf Reisen. :mrgreen:

Schafft ihr es, eure Wochenenden ausschließlich der Entspannung zu widmen? Wenn ja, wie macht ihr das?!

Ich lade gleich neue Bilder von Louies Aufenthalt bei Tante Tommy hoch :)

Das “Ghetto” von Augustin, die Ankerstraße, ist zwar an sich nicht schön, aber das Bild gefällt mir … die Wolken.

Edit:

Wir leben jeden Tag,
von vorgestern bis übermorgen,
jede Stunde, jede Minute,
jede Sekunde, die wir borgen,
scheint uns sinnvoll, doch genauso ohne Sinn
verrinnt die Zeit durch unsere Finger.
Wir verzagen, haben Angst,
dass uns die Welt nicht mehr zu Füßen liegt,
wenn wir nichts wagen, nicht flexibel sind,
nicht kooperativ, uns unser Leben ganz
in die Hände unserer Arbeit legen.

Dabei hatte ich mir doch
fest geschworen, nie mehr
vor Mittag aufzustehen …

“Nie mehr vor Mittag” von Bernadette La Hengsts aus dem Album “La Beat” 

2. Januar 2008 | Autor: Meg

des neuen Jahres!

Und ich sitze im Büro. Es ist still und leise. Ich habe eine Dose mit Keksen “ausgelegt” und bin gespannt, wen sie anlocken wird. Mich dünkt, es wird ein ruhiger Tag. Deshalb gibt es ein paar Impressionen der letzten Tage: Silvester hat ElMar eine unglaubliche Köstlichkeit auf den Tisch gezaubert: Schweinemedaillons in Hagebutten-Sauce an Birnen und gedünstetem Lauchgemüse. Es klingt lecker, es war lecker, nur etwas …. zu wenig. Das ist uns noch nie passiert. Das nächste Mal machen wir die Portion für 4 Personen! :)
Danach haben wir uns das Feuerwerk angeschaut und darüber geschmunzelt, wie sich die einzelnen “Stadtteile” von Sankt Augustin gegenseitig überboten haben - Millionen von Euros flogen in die Luft. Wir haben das Feuerwerk nur geknipst und selbst nichts abgeschossen.
Und gestern starteten wir den Tag mit einem wundervollen Nordic-Walking-Lauf in der Wahner Heide.

Hier die Bilder:

Silvester und Neujahr

Nach all der Horst Cuisine der letzten Tage gibt es heute abend einen köstlichen Taco-Salat :)
An alle, die heute noch Urlaub haben: Genießt den Tag und geht an die frische Luft.
An alle, die arbeiten müssen: CHAKKA! :)