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15. Oktober 2008 | Autor: Meg

“Manchmal giert
der
Mensch nach
Schmerz … möglich,
dass der
Schmerz die Kraft ist.”

“Schmerztherapie bei Finanzverlusten - Existenzanalytikerin und Logotherapeutin bietet Hilfe bei Depressionen”
(via)

Und ich - Idiot - breche das Studium ab.
Vielleicht reicht ja eine Auffrischung an der VHS für eine Therapie von suizidgefährdeten Blattläusen? Immer mehr Menschen halten sich seltsame Tiere und geben mehr Geld für ihr Gesundheitswesen als für das eigene. Verdammt. Verdammt. Ich hätte weitermachen sollen, dann könnte ich heute auf die Idee kommen, eine Therapie bei Modegeschmacksverlusten anzubieten oder eine Therapie bei … Depressionen aufgrund von übermäßiger Parfum-Nutzung (dafür würden mir glatt 3 Kollegen einfallen).
ICH habe auch Schmerzen verursacht durch einen hohen Finanzverlust! Alleine heute morgen bin ich schon fast 100€ losgeworden, dabei habe ich nur getankt (ich fahre einen normalen PKW!) und eine Monatskarte für das Schwimmbad gekauft. Ich habe noch nicht mal was gegessen. Argh.

Oder ich halte es wie mein Landsmann, der Stasiu Wyspianski.

Ich wünsche euch einen schönen und schmerzfreien Tag! :)

Kategorie: Daily thoughts  | Tags: ,  | 29 Kommentare
14. Juli 2008 | Autor: Meg

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2. Juli 2008 | Autor: Meg


Stimmt nicht. Unsere wahren Vorbilder sind Ziegenböcke, Schafe und Schnecken. Und warum das so ist? Sie schauen sich etwas von der Natur ab. Was uns wieder dazu bewegen könnte, vorschnell zu urteilen. Warte doch ab und lerne :)

Frauen stehen auf Gewinner.
Und die erkennen sie am Geruch. Schuld sind Hormonveränderungen durch den Ausgang eines Kampfes. Schon fünf Minuten nach dem Schlagabtausch erschnüffeln die Weibchen der Berglemminge den Sieger und geben sich ihm hin. Ist dieser Mechanismus beim menschlichen Weibchen verkümmert, hilft das Fächeln mit einem Tausend-€-Schein dem Geruchssinn oft auf die Sprünge. Wobei das bei mir ein paar mehr sein müßten. So ein Mini Cooper S ist nicht billig - BUT the girl’s best friend! :mrgreen:

Lustvoller Schmerz.
Grundkurs in SM: Vergiss die Peitsche und Knebel, den ultimativen Lustgewinn versprechen kleine Pfeile, die man dem Partner in die Seite sticht. Doch treffe Vorsichtsmaßnahmen: Zumindest bei Schnecken sorgt der Schmerz nicht nur für mehr Lust, sondern auch für größere Fruchtbarkeit!
Komisch, wenn ich ElMar in die Seite pieckse, dann kichert er los und verteidigt sich. Ob ein Mensch umso fruchtbarer ist, je kitzeliger er ist? :shock:

Konkurrenz.
Wer sagt denn, dass sich immer nur Männer um Frauen prügeln müssen? Einfach den Kampf durch gezielte Sticheleien initiieren und abwarten, bis die Krallen fliegen (wie bei Wildkaninchen) oder der Krieg durch Psychotricks entschieden ist (Gelbe Babuinen zum Beispiel setzen die Konkurrentin so lange unter Stress, bis sie unfruchtbar wird). Das nenne ich mal einen Kampf unter der Gürtellinie.
Und wenn mich nicht alles täuscht, machte man das bei “Herzblatt” auch schon so, bevor man gemeinsam im Hubschrauber nach Oer-Erkenschwick flog.

Keuschheitsgürtel.
Nach dem Sex sollst Du ruhen oder Deiner Frau klarmachen, dass nur Du der einzig Seligmachende bist. Herr Erdhörnchen (alternartiv auch Eichhörnchen) schafft das ohne viele Worte: Mit einer Art Silikonpropfen verschließt er die Scheide. Zu drastisch? Ich finde, das ist eine Schweinerei. Wobei es schon Frauen gegeben hat, die trotz “o.b. inside” Sex hatten :roll:

Statussymbole.
Man braucht sie, um Frauen und Konkurrenten zu beeindrucken. Um zu beweisen, wer die dicksten Hörner hat, jagt man sie mit 90 Sachen gegeneinander. Der Trost für alle, bei denen es nur zu kleinen Nummern reicht: Je größer das Statussymbol, desto geringer die Lebenserwartung. Prahlen kostet viel Energie und erhöht das Unfallrisiko.

Ähm … je größer das Statussymbol? Ein Fiat Punto sollte das Leben nicht zu vorzeitig beenden ;)

Ich favorisiere DEN Eichhorn. Und Du?
 
 

 

9. Juni 2008 | Autor: Meg

TokTok.
Geh weg, lass mich in Ruhe.
TokTok.
Nein, ich mag nicht, geh weg!
TokTok.
Was soll das? Ich will nicht aufstehen, lass mich in RUHE!
TokTok!
Du neeeeeheeeervst. Ich steh nicht auf, ich habe Schmerzen!
TokTok?
Ja, Schmerzen! Überall. Sogar in der kleinsten Zehe tut es weh. Jede Minute, in der ich mich nicht ablenke tut es weh und diese Tatsache tut auch nochmal weh, denn ich mag es nicht.
TokTokTok.
Glaubst Du mir jetzt nicht, oder was? Ah, was rede ich überhaupt mit Dir. Du verstehst mich nicht. Wie denn auch, ich verstehe mich selbst nicht: wenn man sich ein Knie aufgeschlagen hat, tut es weh. Es tut auch weh, wenn man mit dem Kopf an die Dunstabzugshaube knallt oder mit dem Fahrrad die Treppe runtersegelt. Gestern hat es weh getan, als ich mit dem Fuß umknickte und mir danach am Wasserkocher die Finger vebrannte. Aber … aber das sind äußerliche Schmerzen, die kann man fast “sehen” und verarzten. Man kann ein buntes Snoopy-Pflaster drauf kleben oder Beta-Isodona draufschmieren. Man kann pusten oder den Schmerz ignorieren - wenn man das kann.

Doch was macht man, wenn Sehnsucht den Anschein eines körperlichen Schmerzens hat? Ist das Einbildung?
Du, lass mich, ich mag heute nicht aufstehen.

TokTok …

Edit: Ich habe keine suizidalen Tendenzen und bin auch keine Lusche. Ich nehme keine Anti-Depressiva. Diese Stimmungen entspringen lediglich meiner übermäßig vorhandenen Sensibilität. Macht euch also keine Sorgen.

Dennoch: Sehnsucht ist - wie auch Hunger- ein fies penetrantes Gefühl, welches nur dann verschwindet, wenn man es befriedigt. Noch 3x schlafen :)

18. Dezember 2007 | Autor: Meg

… oder ist das schon Kannibalismus?

Vor ca. einem halben Jahr hatte ich meine erste Anamnese, bei der ich mich von innen nach außen habe krempeln lassen. Ein wenig kam ich mir vor, als würde ich auf einer Couch liegen, die nicht sonderlich bequem war, dennoch meine Aufmerksamkeit und Neugierde fesselte. Die Ärztin stellte mir eine Menge Fragen, die mich teilweise sehr nachdenklich stimmten (auch noch Stunden danach war ich leicht aufgewühlt und mein Unterbewusstsein arbeitete auf Hochtouren) und mich auch erröten ließen. Nicht, dass ich ein Problem hätte, über meine Sexualität, doch normalerweise tue ich das in einem anderen Ambiente. Ebenfalls kommt es selten vor, dass ich mit jemandem darüber plaudere, ob ich als Kind andere Kinder verprügelt habe, das hat niemanden zu interessieren, außerdem prügeln sich Indianer nicht!

Ich bekam ein paar Tropfen verschrieben, die ich einmal die Woche nehmen sollte. Ich weiß allerdings bis heute nicht, was sie bewirken sollten, bzw. bewirkt haben, denn es ist Schwefel. Ich habe seitdem weder chronisches Sodbrennen, noch kann ich die Weihnachtskerzen mit dem Mund anzünden, es hat jedoch auch nicht geschadet. Vielleicht ging es auch darum, mein Blut dauerhaft damit anzureichern. Ich werde bei meinem nächsten Besuch fragen.

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