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24. November 2008 | Autor: Meg

Schokolade bricht
das
Fasten nicht*

Der Wirtschaft geht es immer schlechter. Wir schlittern geradewegs in eine schlimme Krise. Omas holen ihr Geld von den Banken und stopfen damit die alten Strümpfe. Auf den letzten Drücker wird noch ein Neuwagen für 0% Zinsen und 0€ Anzahlung gekauft. Alle Versicherungen, Fonds und Sparbücher werden auf Herz und Nieren geprüft und wenn ich mir die Menschenmassen bei re*l,-, H*t, Ald*, etc. anschaue, sieht es aus, als würde Mensch bereits Konserven hamstern.
Wir haben letzte Woche etwas Dekadenz in unser Leben gelassen und waren erstmal äußerst lecker essen. Gambas, bis uns der Wanst platzte. Hach, zum Glück sind wir gut erzogen und achten (sic!) auf unser Körper, weshalb wir die höchst leckeren Portiönchen nur je 1x bestellt haben.
Sollte sich je jemand von euch nach Siegburg verirren: Ruft mich an, wir gehen dann ins Kubana :)

Kommen wir jetzt zum “torture content” - für alle mit schwachen Nerven, bzw. sehr dünner Selbstbeherrschungs-Kordel: Bitte nicht weiterlesen.

Wir waren beim Lindt-Werksverkauf.
Nun muss man dazu sagen, dass wir das dürfen, denn Schokolade ist für weder für ElMar noch für mich ein Grundnahrungsmittel (außer, es ist weiße Schokolade mit Crispi-Scheißerchen drin *yummy* oder irgendwas mit Karamell), was wir allerdings NICHT wussten: Gegenüber Lindt ist der Bahlsen-Werksverkauf. Clever, nicht wahr? So haben wir auch dort gleich zugeschlagen uns sind mit einem vollen Kofferraum, vollen Backen, vollen Händen und grinsenden Gesichtern nach Hause gefahren. Ich werde nicht gestehen, wieviel ich ausgegeben habe, nur soviel: Beim 4-stündigem Friseur-Besuch mit allem PiPaPoh habe ich weniger bezahlt :flenn:

Nun dürfen sich einige glücklich schätzen, die wir mit dem äußerst leckeren Kram beschenken werden. Allerdings haben wir eine Bedingung daran geknüpft: Wir möchten von JEDER Tafel je EIN Stück probieren. :sabber:

Um all das wieder loszuwerden, sind wir Sonntag morgen für 1,5 Stunden in den Wald gerollt gelaufen und haben zumindest die Paprika-Sticks wieder von der Hüfte geschwitzt.

Na gut, vielleicht 3 Sticks. :hmpf:

Und jetzt kommen ein paar Bilder, die … wirklich heftig sind.

Frau W. und Rüdiger sollten lieber nicht gucken. Das ist eindeutig ein trigger und ich übernehme keine Verantwortung dafür :wink:

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11. Oktober 2008 | Autor: Meg

Mir wird schlecht, wenn ich daran denken, wie schnell die Zeit vergeht. An sich müsste mir ständig übel sein, so schnell, wie sich die Welt dreht. Eben noch habe ich Frau W. eine lange Nase gemacht, weil ich am Schokoladenbrunnen stand und schon ist das Jahr wieder vorbei und die neue eat’n’style in Köln steht vor der Tür. Auch dieses Jahr werden wir hingehen, uns die neuesten kulnarischen Trends und Entdeckungen anschauen, uns durchmampfen, Schokolade mit den merkwürdigsten Zutaten in uns stopfen, noch mehr über die Molekularküche staunen, außergewöhnliche Geschenke kaufen (@ Frau Tollsucht & Herr Ratte, keine Sorge, kein Lederpeitschen-Parfum mehr :blush: ), Anti-Streß-Süßigkeiten und schön machende Schokolade probieren … schlemmen, geniessen und noch glücklicher werden!

Und als Sahnehäubchen gibt es noch Herrn Mälzer zum “anfassen”. Ich freu mich darauf!
Hier findet ihr einige Bilder vom letzten Jahr.

30. September 2008 | Autor: Murmel

In der letzten Woche gab es wiedermal einen dieser Tage, der mich zum Lächeln brachte, als ich den Briefkasten vor der heimatlichen Haustür öffnete.

Direkt nach dem Urlaub ging es mir beruflich sofort wiedermal ziemlich bescheiden und ich kam in einem Business-Portal mit jemandem in Kontakt, der für eine Schokoladenfabrik arbeitet. Mit den Gedanken kurz mal weg von der Arbeit und mit flinken Fingern einfach mal so zwei Sätze für seinen Postkasten getippt: “In Anbetracht meiner gerade mehr als bescheidenen beruflichen Situation, könnte ich meiner Seele ein Vollbad in einem Eimer der von Ihnen hergestellten Gaumenschmeichler erlauben.” ….

Über einen gemeinsamen Bekannten sind wir vor Monaten schonmal irgendwie in Kontakt gekommen.

Donnerstags - Mittagspause.
Ich öffne den Briefkasten und mir entgegen fällt ein silbrig glänzender dicker gepolsterter Umschlag, auf dem vorn mit Füllhalter in großen Buchstaben meine Adresse geschrieben steht.
Inhalt: 4 köstlich aussehende Tafeln verschiedenster Schokolade.

Wild Cocoa de Amazonas - 45 % - Vollmilch
Wild Cocoa de Amazonas - 70 % - Feinherbe Bitterschokolade
Edelvollmilch Mandelsplitter mit Amaretto verfeinert
Cocoa d’arriba - Kirschtomate Salz - 77 % Milde Edel-Bitter-Schokolade

MF2-A006

Und eine kleine Visitenkarte, die mir neben vielen Grüßen, einem Smiley auch noch einen guten Appetit schickt. Ich habe mich natürlich artig bedankt und geschrieben, “Sollten Sie das Bedürfnis haben Ihre Seele mal in ein trockenes Stück Zeitungspapier zu wickeln, scheuen Sie bitte nicht mich anzusprechen.” ;)

Er kann nicht wissen, dass ich Plöppszählerin bei WW bin und ich kann lernen, mir die Sachen gut einzuteilen und immer wieder, wenn ich mir ein Stück gönne, werde ich bestimmt einen Schmunzler auf den Lippen haben. ……

Seelen:post!
Danke!

10. August 2008 | Autor: Meg

… wovon kriegen wir Frauen (angeblich) nicht genug?
Schuhe, Schokolade, Männer.

Deshalb mag ich diesen Spot:

Ähm.
Was wird da nochmal beworben? :blush:

19. Mai 2008 | Autor: Meg

Heute werde ich zum ersten Mal ein Thema überspringen, denn für meine Lieblingsgeschichte brauche ich Schnee und der liegt gerade nicht. Zum Glück.

Deshalb widme ich mich dem Thema der 20. KW beim Projekt 52, nämlich: Kurioses, Merkwürdiges, Schräges

Am Wochenende war ich auf der Suche nach Pflanzen, die den Sonnenplatz auf der Fensterbank im Wohnzimmer überleben: 8 Stunden Sonne, wenn sie scheint. Bisher hat sich das Himalaya-Gras dort wunderbar gemacht, allerdings wird das auf die Dauer langweilig. Während ich um die Kakteen einen großen Bogen macht (dafür habe ich keinen Platz, dort stehen jetzt frische Kräuter), sprang mir dieses kleine, merkwürdig ausschauende Ding ins Auge: “Mikado’s Gold” heißt es. Auch wenn ich gerne das ’s streichen würde. Und es ist nicht angesprüht, sondern echt. Ich mag es.

Mikado\'s Gold

Außerdem habe ich heute eine nette Art des Frauenfangs erlebt und bin mir sicher, dass sie bei einigen funktionieren wird, für die Schokolade zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Ich bin eine Abonnentin der Zeitschrift “emotion” und so sah heute meine Ausgabe aus:

1. Geschlossen 2. Geöffnet 3. Wer möchte? :)

:)

29. April 2008 | Autor: Meg

… oder “Die Geschichte der Menstruation der Frau ist eine Geschichte voller Missverständnisse.”
Menstruation! Menstruation!”
“Ey, das heißt doch Revolution!” -
“Scheißegal! Hauptsache, es fließt Blut!”

Der Urlaub auf ‘Lanze Rote’ kündigt sich meist einige Zeit vorher an. Die Frau wird zickig, futtert wie ein Scheunendrescher, ist sehr entscheidungsfreudig und wirft die Entscheidungen schnell wieder um. Es ist nicht einfach, in dieser Zeit genügend Geduld und Verständnis aufzubringen, um die Beziehung nicht zu gefährden. Dabei können wir Frauen doch nichts dafür, dass in unserem Körper ein Hormon-Krieg alles durcheinander bringt: den Sinn für Harmonie, Geschmack (alleine die Kompositionen, die wir in der Zeit verspeisen können würden manch einen in die Flucht treiben). Wie denn auch, wenn sich der Bauch auf das zehnfache aufbläht, im Gesicht unterirdische Mega-Turbo-Pickel wachsen, die Brüste spannen, die Haut juckt und der Kopf zu platzen droht, Krämpfe oder ein Ziehen im Unterbauch, Schmerzen in der Nierengegend, oder der Rücken tut weh. Pickel im Gesicht und Heißhunger z.B. auf Schokolade oder Kartoffelchips sind vor der Menstruation ganz normal. Das liegt an der Hormonumstellung und der Ausschüttung von Gelbkörperhormonen. Die Pickel und der Heißhunger vergehen wieder, genauso wie das Gefühl, dick zu sein. Während der Menstruation wird im Körper vermehrt Wasser eingelagert. Das wird aber nach der Regel wieder ausgeschwemmt.
Eine kleine Revolution im Körper, die meist nur wenige Stunden dauert und zu einer mittelschweren Krise führen kann. Sie entscheidet darüber, wer auf dem Sofa schläft, wer die Macht vor dem Fernseher hat und wer den Krieg/das Spiel gewinnt.

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10. April 2008 | Autor: Meg

Vor einigen Tagen waren wir bei ElMars Bruder, der Geburtstag gefeiert hatte. Er hat 3 Kinder, der Älteste ist dieses Jahr 14 geworden. Wie das bei Gesprächen zwischen kinderlosen und kinder”reichen” Paaren mit Kindern im Teenager-Alter so ist, wir landeten irgendwann zwangsläufig bei dem Thema Aufklärung von Kindern, Sexualität, etc. Während man darüber diskutierte, wer für die Aufklärung von Kindern verantwortlich ist, wann diese statt zu finden habe und was genau aufgeklärt werden sollte, machte ich mir meine Gedanken darüber, wie ich aufgeklärt wurde. Frau W. hatte das Thema ebenfalls vor einigen Tagen und dort schrieb ich: Als ich 8 war (also 1 Jahr vor der 1. Beichte) haben wir bei einer Freundin die einen Videospieler hatte (sowas war damals so rar wie Bananen und echte Schokolade) einen Bum*i geguckt.
Mir wurde übel.
Auf dem Weg nach Hause wurde mir erst schlagartig bewusst, was ich da gesehen hatte und ich habe mich neben den Polski Fiat 126p der Schulhausmeisters erbrochen. Als ich das nächste Mal “Geräusche” aus dem Zimmer meiner Eltern hörte, fing ich ganz laut an zu singen …  :???:  …

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann war das tatsächlich mein erster “Kontakt” zur menschlichen Sexualität. Warum menschlicher? Nun, ich bin sehr ländlich aufgewachsen und habe gesehen, wie diverse Tier-Babies auf die Welt gekommen sind und auch wie Kühe gedeckt wurden, dennoch mochte ich damals keine Verbindung zu Menschen herstellen. Als ich 3 Jahre alt war, kam meine Schwester auf die Welt und ich bin sicher, dass ich auch irgendwelche Geschichten von Störchen erzählt bekommen habe, sicherlich wunderte ich mich auch darüber, wie der Storch das Baby aus Mamas Bauch bekommen hat, um es zu uns zu bringen, doch es interessierte mich nicht weiter. In der Schule wurde nicht aufgeklärt. Meine Eltern kümmerten sich auch nicht darum. Warum? Ich schätze, dass damals Kinder noch die Möglichkeit hatten, lange Kinder sein zu dürfen. Es bestand keine Notwendigkeit, ein Kind darüber aufzuklären, wie man schwanger werden oder wie man das vermeiden konnte. Alles war entspannt. Ich kannte niemanden im Dorf, der minderjährig Mutter geworden wäre.

Dann kam ich nach Deutschland, in die 6. Klasse und plötzlich sah ich mich mit der Sexualität konfrontiert: Im Religionsunterricht sprachen wir über Verhütung und über Abtreibung. Es war kein gesund aufklärender Unterricht, sondern die beliebte Schockmethode á la: Willst Du mit 14 Jahren Dein Leben quasi an den Nagel hängen oder gar zur Mörderin werden, indem Du abtreibst? Alle Mädchen lasen mit feuchten Augen das “Tagebuch eines Ungeborenen” und sympathisierten mit dem (später abgetriebenen) Baby und nicht mit dem Mädchen. Und den Jungs ging es am sprießenden Sack vorbei.

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24. März 2008 | Autor: Meg

So lautet das Thema in der 12. KW

Ich habe euch bereits an einigen Kindheitserinnerungen teilhaben lassen. Manchmal komme ich mir ein wenig symptombefallen vor, wenn ich mich an die Geschichten aus der Kindheit gestochen scharf erinnern kann. Viele davon könnte ich fotografisch nicht mehr festhalten, da die meisten Erinnerungen eine Menge mit Rollenspielen zu tun haben, die wir als Kinder gespielt haben. Ich bin zwar gerade dabei, die meisten der Statisten unter www.nasza-klasa.pl wiederzufinden, aber bisher waren es nicht genug, um große Schlachten nachzustellen.

Der entscheidende Hinweis fiel gestern auf einem Geburtstag, als mir jemand Süßstoff zu meinem Tee anbot und ich leicht angewidert ablehnte.

Ich lebte noch bei meinen Großeltern, konnte also nicht älter als 5 Jahre sein. Mein Opa war Diabetiker. Ich wusste nicht genau, was das war, hatte nur mitbekommen, dass er sich Spritzen selbst setzen musste und keinen Zucker in den Kaffee geben durfte (letzteres aus Mangel an Süßstoff). Ich beobachtete Opa des öfteren, wenn er sich Insulin spritze. Einmal bat er mich darum, ihm zu helfen. Ich sollte es lernen, für den Fall der Fälle.
Kinder zu verkloppen berührte meine Pazifisten-Seele nicht im geringsten, das wurde als Notwehr abgespeichert, zumal ich mich noch einige Jahre von der 1. Beichte befand und fest davon überzeugt war, bis dahin Absolution durch Mehrarbeit auf dem Hof meiner Großeltern zu erlangen. Doch Spritzen geben sollte nicht dazu gehören. Die Hand beißen, die einen fütterte, bzw. piecksen? Niemals. Ich habe doch gesehen, dass es ihm weh tat, wenn er selbst die Nadel in die Hautfalte jagte.

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22. Februar 2008 | Autor: Meg

Hehe. Hättet ihr gerne? Obwohl, so lecker klingt das nicht, oder?
Bei Schokolade denkt man doch nicht an Schuhe in denen Füße steckten, das passt nicht. Oh, Verzeihung, es soll Menschen geben, die Käse in Schokolade tauchen. Diese Menschen mögen bei DEM Titel vielleicht selig aufseufzen. Alle anderen fragen sich zu Recht: Was soll der Driss?!

Nun. Nichts. Es ist nur ein Titel, der für 2 Themen steht, über die ich kurz schreiben möchte.
Das Internet lässt kaum noch Wünsche offen, oder? Sex, Organe, Schuhe, Karten, Bilder, Tickets, Lebensmittel, Anleitungen um Bomben zu bauen, Wundermittel gegen Haarausfall, Impotenz und schlechte Noten, Waffen gegen Fußpilz, Spiele, Kriege, Frieden, Sex mit Mett, Samenzellen, Videos zum Thema “Wie mache ich richtig Pipi?” und “Wie koche ich Wasser?”

All das gibt es schon. Und nun auch eigens eine Seite für Schuhe. Jaja, hat I’m walking auch schon und Deichmann. Aber hier drehen sie dem Schuh jeden Tag ein Video. Und quatschen darüber. Und man kann die bewerten und anfassen. Ich bin sicher, dass für die Frau ShoeTube das ist, was für den Mann YouPorn ist ;)  Abermillionen von Frauen würden der Tante bei ShoeTube am liebsten die 12 cm Stilettos ins Kreuz/Hals/Hintern rammen und ihren Job übernehmen. Stattdessen müssen sie sich damit begnügen, die nochmals um x% reduzierten Stiefel anzuschauen und sich eventuell in den Hintern beissen, dass sie bereits bei der 1. oder 2. Preisreduzierungsaktion das begehrte Paar gekauft haben.

Um den Frustfaktor etwas zu mindern, habe ich ein sehr süßes Schoko-Video für euch: 2 Schokoherzen fallen übereinander her, treiben es wild und heiß und … aber schaut selbst.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Freitag. Und brauche noch einen guten Tipp, was ich heute abend kochen könnte.
Mir ist nach … Fleisch. Ideen? Vorschläge? Rezepte?

29. November 2007 | Autor: Meg

Jetzt müsste David nur noch aus Schokolade sein, wie der Mann im neuen Axe-Spot, und Frau Sisou wäre sehr glücklich :)

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