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9. Juli 2008 | Autor: Meg

mal wieder festgestellt, dass ich nur ein Auto habe. So ein Modell älteren Jahrgangs mit stockkonservativen Eigenschaften. Sehe ich bei meinem Nachbarn auf dem Parkplatz eine gelbe Reflexion unter dem Außenspiegel, freue mich, dass ich ein originelles Foto schießen kann, zücke schon die Kamera … und muss mich belehren lassen, dass dies überhaupt und gar nie nicht eine Sonnenspiegelung sein kann. Es ist das Licht unterhalb des Außenspiegels, das dem Fahrzeugführer vor dem Aussteigen den Boden erleuchtet, damit er feststellen kann, ob er denn trockenen Fußes das Gefährt verlassen kann und nicht etwa in eine Pfütze tritt. Dazu muss er natürlich vorher den elektrischen Scheibenheber betätigen und seinen Kopf aus dem Fenster strecken. Sonst funktioniert das auch nicht.

Aaaaaaahhhhh jaaaaa … Ich weiß nicht, ob man das heute haben muss. Vielleicht bin ich selbst ein zu stockkonservativer Autofahrer, der schon vor dem Parken guckt, ob er sich direkt in/neben eine Pfütze stellt. Wenn’s denn der letzte freie Parkplatz ist, den ich haben muss, dann nehme ich sogar nasse Füße in Kauf …

Ach ja, ich bin eben nur ein Autofahrer und kein multifunktionaler Fahrzeugführer. Dafür habe ich auch etliche Lämpchen weniger an Bord, die mir ständig mitteilen können, was denn nun gerade schon wieder nicht in Ordnung sein könnte. Ich merke das schon selbst, wenn mein Auto stehenbleibt.

Welche “gadgets” oder “killer applications” kennt ihr am Auto? Hat euer Auto gar eine K.I.T.T.-Funktion, die sonst kein Auto hat? Oder: Was fehlt?

Ich hätte gerne eine FM-Applikation am Board: FindMe. Praktisch für Tiefgaragen, wenn man jeden Tag sein Auto woanders parkt und abends nicht mehr weiß, ob es in Amsterdam, Atlanta oder Basel steht …

3. Juli 2008 | Autor: Meg

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24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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10. Juni 2008 | Autor: Meg

Komisch, seit ich Henry Millers ‘Opus pistorum’ gelesen habe, sehe ich immer gekringelte Haare und runzeliges Fleisch, wenn ich das Wort ‘Thursday’ lese oder schreibe. Liebhabern von Herrn Miller wird bekannt sein, was ich meine. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, da mein heutiges Thema anders lautet, nämlich:
Kontaktanzeigen.

Wenn man, wie ich, jahrelang sein (Liebes-)Glück in in diversen ‘dating communities’ gesucht hat und den Anspruch an sich hatte, ANDERS zu sein (”Wie individuell!”, werdet ihr denken, aber ‘anders’ definiert sich bei 60% der Menschen gleich :) ), fragte ich mich mit der Zeit zwangsläufig, ob es eine ‘Killer Anzeige’ geben kann, mit der man JEDE(N) bekommt.
Die gibt es nicht. Ich habe alles mögliche durchprobiert und für mich herausgefunden, dass weniger tatsächlich mehr ist. Es geht um dieses eine Wort, die eine Zeile, den einen Satz, der sich einprägen muss, der ansprechen muss, der NEUGIERIG machen muss. DER Köder. Romane folgen später, wenn der erste Eindruck bestätigt und das Interesse an einem ‘MEHR’ gefruchtet hat.

Doch welches Wort?
Dass Sex fast alles verkaufen kann, ist nicht neu. Doch will man einen Kerl, der sich ausschließlich durch Sex definiert? (Jaaaaa, wenn frau gerade auf einen unverbindlichen Fick aus ist, aber doch nicht für MEHR!) - während ich also weiterhin über das eine Wort, die eine Zeile, den einen Satz nachdenke, hier das Zwischenergebnis, bzw. Rohfassung:

Ich bin eine sozialkritische, sozial engagierte Persönlichkeit, gestalte meine Klamotten selber (Batik), umsorge meine Schafe gut, wegen der Wolle für die Socken die Omi mir strickt. Für geselliges Beisammensein mit Trommelmusik und Konsum von diversen Kräutern bin ich jederzeit zu haben. Jegliche Körperbehaarung trage ich stets natürlich und ohne Zusätze von Chemikalien. An den Wochenenden gehe ich gern auf Demos, um danach bei Grünkernbratlingen und Sojaprossensalat über die Weltverbesserung zu diskutieren. Ich liebe SEX, verhüte mit der Knaus-Ogino-Methode, denn Latex kommt mir nicht zwischen die Beine. Du trägst Deine Haare wahlweise lang und offen und siehst sie als Brutstätte für individuelle Lebensformen an, magst ebenso wie ich Körperbehaarung an den richtigen Stellen, Deine Unterhemden haben Seltenheitswert, genauso wie Dein einmaliger und eigensinniger Kleidungsstil. Berufliche Qualifizierung mit viel Tagesfreizeit ist selbstverständlich erwünscht.

Könnte das funktionieren?
Warum das so komisch klingt? Nun, 80% der Männer stehen auf TOTAL natürliche Frauen, ohne das “ganze Tussi-Zeug, MakeUp, Tussi-Klamotten, etc.”.

Ich leih sie euch gerne aus, wenn ihr im Gegenzug versprecht zu berichten, ob sie erfolgreich war.

Und dieses EINE Wort … fällt mir einfach nicht ein, verdammt.

12. Mai 2008 | Autor: Meg

Zum Glück bin ich eine Zeit lang von dem fliegenden Holz verschont geblieben, doch vor einigen Tagen traf mich Conni direkt am Kopf :eek:

Es geht um Städte - ich werde mich auch auf Deutschland beschränken, denn sonst schreibe ich noch bis morgen und wage zu bezweifeln, dass sich das jemand durchliest.

In welchen Städten bist du schon gewesen?
Soest, Unna, Werl, Bad Sassendorf, Arnsberg, Winterberg … nee, das kann so nicht weiter gehen. Stand bei dem Stock eine Angabe, ob es sich um Städte > 1. Mio. Einwohner handeln soll? Das wäre einfacher. Sonst sage ich nur: Bonn, Berlin, Köln, München, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Vechta :mrgreen: !

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
MeghamCity! :mrgreen:

Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
Oer-Erkenschwick ;)

Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?
In den meisten Fällen Auto, wobei ich heute mein Rad aus dem Keller holen werde, dann darf ich auch nach Köln rein, ohne eine sinn-befreite Plakette kaufen zu müssen.

Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
Ich möchte auf jeden Fall einige Städtchen an der Ost- und Nordsee sehen. Das liegt zum einen an der schönen Architektur, als auch am Meer natürlich.

Wer bekommt den Stock?
Niemand, da ich keinen Mehrwert darin sehe, bedaure. Aber ihr könnt ihn dennoch aufheben ;)

27. März 2008 | Autor: Meg
Freiheit, Freiheit,
ist das einzige, was zählt!

sang Marius Müller Westernhagen bereits vor etlichen Jahren. Zum Geburtstag habe ich das Buch “Kind 44″ geschenkt bekommen, welches ich in kürzester Zeit verschlungen habe, auch wenn mir bisweilen das Herz bis zum Halse schlug und ich mir mehr als einmal bewusst wurde, wie gut es mir in der Demokratie geht. Ich kenne noch die Lebensmittelmarken aus Polen, mit denen Lebensmittel zugeteilt wurden. Stundenlang standen wir uns die Beine in den Bauch, wenn es hieß: es gibt Brot/Fleisch/Butter. Doch egal wie lange man in so einer Schlang stand, man wusste nicht, ob es für alle reichen würde. Dennoch: Hunger habe ich nie leiden müssen.
Ich kenne auch die Polizeistunde. Doch auch das war nichts, was mir oder meinen Eltern Angst gemacht hat.
In Russland musste man unter Stalin jederzeit damit rechnen, als Volksfeind denunziert zu werden und im Gulag sein - dann nicht mehr nennenswertes und als solches betrachtetes - Leben(sende) zu fristen. Ein Leben war dort nichts wert. Tausende von Menschen starben unschuldig, bloß, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren, anders geschaut haben, als man es von ihnen verlangte oder nicht die Antwort gaben, die man hören wollte.

Seit Tagen verfolge ich, was in Tibet los ist. Seit Tagen scanne ich die Presse, denn … eine liebe Bekannte von mir, Marloes, ist derzeit in Tibet. Gestern habe ich endlich in ihrem Blog gelesen, dass sie Tibet verlassen haben. Sie macht ein Jahr Pause und reist um die Welt. Schaut euch das Blog an, es ist spannend.

weiterlesen…

9. März 2008 | Autor: Meg

So lautet das Thema der 10. KW beim Projekt 52

“Der Begriff Architektur ist nicht eindeutig zu definieren. Im weitesten Sinne bezeichnet er die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum.”
sagt Tante Wiki

Am liebsten hätte ich einen Biberbau oder einen Ameisenhügel fotografiert, doch dann fiel mir etwas anderes ein, was ich auf meiner Walking-Strecke stets sehe:

BaumKunst


Der Mensch ist ein Architekt. Doch das könnte er niemals ohne die Natur sein.

Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52 

Kategorie: Projekt 52  | Tags: , ,  | 19 Kommentare
17. Juli 2006 | Autor: Meg

Ich lese … “Die einsamen Schrecken der Liebe’ von James Meek. Wunderschön!
“Ich bin eine Verkörperung. Des Zorns, der ist, und der Liebe, die sein wird”

Ich trage … einen pochenden Kopf auf meinem Hals, immer noch Schuhe, obwohl ich zuhause am liebsten barfuß laufe und Kontaktlinsen. Außerdem etwas viel Verantwortung, aber am Wochenende lege ich sie ab.

Ich habe … ein Ziel vor Augen, weshalb ich heute nach der Arbeit wieder 40 Bahnen schwimmen werde.

Ich höre … den Atem des besten Mannes in meinem Leben und das neue “Coldplay”-Album

Ich trinke … einen Traube-Cassis Eis-Tee mit Kamille und Vitamin C. EISkalt schmeckt er nicht schlecht.

Ich esse … gerne.

Ich stehe … nicht gerne. Lieber laufen oder sitzen.

Ich gehe … gleich raus in den Hof und atme tief ein. Vor dem Fenster steht ein Springbrunnen.

Ich lache … oft. Manchmal auch gehässig.

Ich sehe … am liebsten den Menschen direkt ins Auge.

Ich mag … mein Leben.

Ich schreibe … jeden Tag. Manchmal nur im Kopf.

Ich weiß … dass ich manchmal auf sehr hohem Niveau jammere. Und schäme mich nicht dafür.

Ich möchte … nichts ändern. Nur etwas mehr Zeit für das Wesentliche haben.

Wer möchte?