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26. Oktober 2008 | Autor: Meg

Die nächste Groß-Anschaffung im Hause Gyver/Mar wird ein Sofa sein. Groß in zweierlei Hinsicht:
1. Es soll von der Größe her eine Lümmel-Landschaft werden. Wenn es nach mir ginge. Hinflätzen, nicht mehr aufstehen wollen, es sei denn, ein eigens dafür installierter und stylisher Flaschenzug an der Decke hilft einem dabei und
2. Nachdem ich gestern meine Favoriten ins Auge gefasst habe, wird es auch preislich eine Groß-Anschaffung werden.

Das Interieur einer Wohnung liegt mir sehr am Herzen, zumal es mein Zufluchtsort ist, wenn ElMars Arme gerade nicht greifbar sind. Mit dem “Tür ins Schloss”-Fallen stellt sich augenblicklich das “My home is my FORT”-Gefühl ein. Mit Plüsch. Für mich.
Die beiden Bewohner dieser Festung sind keine übermäßigen Deko-Freaks, aber ein paar niedliche Accessoires dürfen nicht fehlen, nur übertreiben darf ich es nicht. Einen Krieg habe ich angezettelt, als ich Blümchen-Teelichthalter in das ElMar-Klo stellte. Er könne nicht umringt von Blumen pinkeln, meinte er. Das würde sein männliches Ego untergraben. Er wünsche Poster von Motorrädern und hochgelegten, amerikanischen Autos. Aber keine Blumen. Doch wir fanden einen Kompromiss :pfeif:

Nun sind wir auf der Suche nach einem Sofa, was sich etwas … schwierig gestaltet, denn die Anforderungen von 2 Personen müssen auf ein Sofa reduziert werden. Während ich mich auf einem Sofa drapiere, berührem meine Füße niemals den Boden, sie liegen mit auf dem Sofa. Oder unter meinem Popo, während ich im Schneidersitz throne. Oder ich liege zusammen gerollt auf der “Wiese”.
ElMar sitzt.
Seine Füße nebeneinander auf dem Boden oder die Beine übereinander geschlagen. Er kann nicht … ruhen. Er kann auch keinen Schneidersitz. Er brauche eine Rückenstütze und am liebsten noch eine für den Nacken. Würden wir nun ausschließlich seinen Wünschen nachgeben, hätten wir ein Leder-Großvater-Sofa im Wohnzimmer stehen. Oder so ein funktionales Ungetüm.
Funktionen, das ist eh das Stichwort schlechthin. Deko wird nur dann geduldet, wenn sie eine Fuktion erfüllt. Vasen sind deshalb grenzwertig: Sie erfüllen eine Funktion, nämlich BLUMEN aufbewahren, doch die Funktion des Blumenschenkens ist keine logische. Zumindest im männlichen Universum nicht.
Kerzenhalter sind auch grenzwertig: Sie erfüllen die Funktion des Kerzen-Haltens, aber wir haben doch eine wunderbare Flutanlage an der Decke montiert, mit der man sogar Menschen durchleuchten könnte, wenn man wollte.

Der derzeitige Favorit - wobei Farbe, Bezug, etc. noch nicht feststehen, ist “Wolke 7″ von Bretz.
Wir suchen außerdem einen Sponsor, für den wir sehr, sehr gerne diese wunderschöne Wiese testen würden. Unermüdlich. Unvoreingenommen. Neutral und ehrlich. Mit Bildmaterial, einer peniblen Dokumentation und Empfehlung. Angebote können jederzeit an die im Impressum hinterlegte Adresse geschickt werden. Aber nur ERNST gemeinte Angebote, alles andere würde gegen mein zartes Gemüt verstoßen. Echt jetzt. ;)

Hier ein paar Impressionen:

Wie sieht euer Lieblingsmöbel-Stück aus? Und was ist es?

Kategorie: Daily thoughts  | Tags: , , ,  | 40 Kommentare
23. Juli 2008 | Autor: Meg

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20. Mai 2008 | Autor: Meg

Bei einigen Nummern könnte man streckenweise so etwas vermuten, wenn nicht immer wieder ein paar schöne, rockige, mitreißende Nummern kämen. Für einen Abend auf dem Sofa, als auch für die Runde auf dem Fahrrad: Auf dem heute erschienenem neuen Album meiner Top-Rocker der Neu-Zeit ist alles dabei. Klar, dass ich mir das Album sofort gekauft habe. Seitdem lächle ich in mich hinein, wenn ich die Stücke auf mich wirken lasse: Erst die Melodie, die vertraute Stimme von Schnuckel Brad Arnold, die unverwechselbar ist (außer vielleicht mit Rob Thomas, ansatzweise ;) ), dann die Texte …

Also, nichts wie los: Anhören & kaufen. Hier könnt ihr das Video zu “It’s not my time” sehen, nach einem kurzen Navy-Spot ;)

Ah, bevor ihr euch fragt, welche Band ich meine … 3 Doors Down und das neue Album “3 Doors Down” :)

29. April 2008 | Autor: Meg

… oder “Die Geschichte der Menstruation der Frau ist eine Geschichte voller Missverständnisse.”
Menstruation! Menstruation!”
“Ey, das heißt doch Revolution!” -
“Scheißegal! Hauptsache, es fließt Blut!”

Der Urlaub auf ‘Lanze Rote’ kündigt sich meist einige Zeit vorher an. Die Frau wird zickig, futtert wie ein Scheunendrescher, ist sehr entscheidungsfreudig und wirft die Entscheidungen schnell wieder um. Es ist nicht einfach, in dieser Zeit genügend Geduld und Verständnis aufzubringen, um die Beziehung nicht zu gefährden. Dabei können wir Frauen doch nichts dafür, dass in unserem Körper ein Hormon-Krieg alles durcheinander bringt: den Sinn für Harmonie, Geschmack (alleine die Kompositionen, die wir in der Zeit verspeisen können würden manch einen in die Flucht treiben). Wie denn auch, wenn sich der Bauch auf das zehnfache aufbläht, im Gesicht unterirdische Mega-Turbo-Pickel wachsen, die Brüste spannen, die Haut juckt und der Kopf zu platzen droht, Krämpfe oder ein Ziehen im Unterbauch, Schmerzen in der Nierengegend, oder der Rücken tut weh. Pickel im Gesicht und Heißhunger z.B. auf Schokolade oder Kartoffelchips sind vor der Menstruation ganz normal. Das liegt an der Hormonumstellung und der Ausschüttung von Gelbkörperhormonen. Die Pickel und der Heißhunger vergehen wieder, genauso wie das Gefühl, dick zu sein. Während der Menstruation wird im Körper vermehrt Wasser eingelagert. Das wird aber nach der Regel wieder ausgeschwemmt.
Eine kleine Revolution im Körper, die meist nur wenige Stunden dauert und zu einer mittelschweren Krise führen kann. Sie entscheidet darüber, wer auf dem Sofa schläft, wer die Macht vor dem Fernseher hat und wer den Krieg/das Spiel gewinnt.

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12. März 2008 | Autor: Meg

Ähm. Pardon.

Sex Fakten sollte der Titel lauten.

In Deutschland gibt es unzählige Tageszeitungen und noch mehr Zeitschriften, Magazine, Blättchen. 90% davon kenne ich gar nicht und werde sie wohl auch nie lesen. 5% davon lese ich regelmäßig (u.a. emotion, GEO, VIEW + Tageszeitung, etc.). Weitere 5% lese ich gelegentlich, wenn sie bei uns ausliegen. Dabei handelt es sich um Belegexemplare einiger Magazine. Eines davon ist „MAXIM”.

Ich habe sie bereits einige Male gelesen, eignet sich gut als Zwischendurch-Futter, man würde jedoch nichts vermissen, wenn es sie nicht gäbe. Interessant in der neuesten Ausgabe: 100 Fakten über Sex.

Nun ja. 100 Fakten über Sex. Das hört sich erstmal nach einer Menge Wissen an. Schaue ich gelegentlich auf die Suchbegriffe, über die Leser auf mein Blog gelangen, sollten solche Fakten öfter gestreut werden, denn dort draussen laufen sehr viele unbedarfte Menschen herum, die nach einer Seele für ihren Penis oder nach der Entdeckung ihres Orgasmus suchen oder aber sehr gerne einige Damen nackt sehen würden, um sich „für sie rasieren

Ich saß auf dem Sofa und las mir die 100 Fakten durch. Zu eurer Beruhigung, ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass man auch ohne das Wissen um diese „100 Fakten” ein aufregendes und erfülltes Sexleben führen kann, dennoch waren einige Aussagen sehr lustig und ich bezog meinen geliebten Geliebten mit ein, indem ich ihm ein paar Fragen bzgl. des Penis stellte. Ich war nicht überrascht, als er „falsche” Antworten gab, denn es ist wahrlich sehr schwer einzuschätzen, wie weit Sperma fliegen kann, wie man exakt die Größe des eigenen Schniedels mißt oder was Kokigami (1) ist.

Allerdings kann ich nun vor Freundinnen mit dem Wissen um den lateinischen Begriff für „Geräusche, die beim Sex entstehen, wenn Luft aus der Scheide gepresst wird²” und darüber, dass dt. Huren (zumindest die gemeldeten) 14,5 Milliarden € Umsatz im Jahr machen. So beschissen kann es dem Mann nicht gehen, dass er nicht den Weg in den Puff findet. Besser dorthin, als unter die Räder, nicht wahr?

Ich weiß nach dem Konsum des Artikels, warum ich Orchideen noch nie mochte und seit heute werde ich bei ihrem Anblick stets an die männlichen Hoden denken, denn „Orchis” (griech.) heißt Hoden.

Eine Frage habe ich allerdings: Wenn der Penis von Long Dong Silver tatsächlich 45 cm (!) hatte: WAS hat er dann gefickt?

Ich werde diese Ausgabe behalten und euch ab und an mit einigen Fakten beglücken ;)

¹ Kokigami: Bezeichnung für eine japanische Origami-Maske aus Papier, die man über den Penis stülpt. Fragt mich nicht WOFÜR!
² Garrulitas vaginae - schön klingt das nicht. Ist aber auch nicht angenehm, so ein Scheiden-Furz.

3. März 2008 | Autor: Meg

Ich habe eine Macke. Es ist keine schlimme Macke, keine, die eine Beziehung gefährden würde oder mir selbst wie ein Stein im Weg hierhin und dorthin läge. Aber es ist eine Macke, die ich bereits sehr lange habe.
Es fing damit an, dass ich mit meiner damaligen Polnisch-Lehrerin an der Bushaltestelle stand und auf den Bus wartete. Wir plauderten ein wenig über das bevorstehende Wochenende, als mein Blick auf eine Schmiererei an einer Häuserwand fiel. Ich kniff die Augen zusammen und dachte schnell nach.

“Frau Komar?”
“Ja, was ist denn?!, antwortete meine Lehrerin.
“Nutte schreibt man doch mit 2 t, richtig?”
Sie schaute mich entsetzt an.
“Wie kommst Du denn jetzt darauf, mein liebes Kind?!”
“Nun, da hinten am Haus steht “Kasia ist eine Nute”. Das ist falsch”.
Ich war 6.

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