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18. März 2008 | Autor: Meg

Ich sitze in einem Termin. 3 Herren mittleren Alters aus der IT, eingefrorene Gesichter, graue Hosen und graugewaschene Hemden. Ein Praktikant aus dem Produkt Marketing, ein Kollege aus meiner Abteilung und ich. Die Luft ist gefüllt mit Testosteron (oder wie das stinkende Zeug heißt, welches entsteht, wenn mehr als 3 Männer in einem Raum sitzen), mein “Code” von Armani kommt nicht dagegen an. Dezent, wie ich bin. Wir diskutieren. Ich hitzig, die Herren beharrlich, aber monoton.

Plötzlich klopft es an der Tür, ein Blondschopf schaut rein:

“Entschuldigen Sie die Störung, können Sie mir mit einem Tampon aushelfen?”

Die IT’ler laufen knallrot an, Prakti prustet los, ich bin hin- und hergerissen zwischen laut loslachen und dem Mädel eine Knarre in die Hand zu drücken, damit ihr einiges erspart bleibt, wenn sie einem von uns auf den Fluren dieser Firma begegnet …

Aus dem Arbeitstagebuch einer Marketingtante.

14. Dezember 2007 | Autor: Meg

… wenn man dennoch lacht, vor allem dann, wenn man die Fähigkeit besitzt, über sich selbst zu lachen. Ich bin wirklich froh, dass ich diese habe, zumindest spurenweise. Nicht immer, das wäre gelogen: Ich mag es nicht beim Monopoly zu verlieren und ausgelacht zu werden - nur, weil ich mich aus Wut über die verlorene Schloßallee geweigert habe, irgendwas anderes zu kaufen. Oder wenn ich mich versprochen oder verschrieben habe, das ist meine Achilles-Ferse, gebe ich offen zu (in der Hoffnung, dass ihr alle einen großen Bogen um sie macht!) oder wenn mir etwas unangenehm ist und ich rot werde - dann kann ich auch nicht darüber lachen. Nun ja, ist halt so! Ich bin ein Sensibelchen, auch wenn ich diese weiche Substanz, die andere Seele nennen, meist in Panzerkleidung hülle. Doch ich weiche vom Thema ab. Heute habe ich eine Sache für euch - doch ich verspreche, dass in den kommenden Tagen noch etwas folgen wird :)

Zum einen hat mich der Onkel Crosa aufgefordert, meine Handtasche zu leeren und den Inhalt (inkl. Eigenantlitz) auf den Scanner zu legen. Das mache ich (un)gern. Echt. Nicht der Inhalt meiner Tasche machte mir Sorgen, denn im Gegensatz zu den meisten Vertreterinnen meiner Spezies renne ich nicht mit einem Nahkampfbeutel durch die Gegend. So ganz richtig ist das nicht, ich habe schon eine Tasche dabei, doch das, was ihr auf dem Bild sehen könnt, ist der tatsächliche Inhalt. Mehr nicht. Periodenweise (sic!) sind noch Tampons drin. Ein Russe (nunja, ich werde an der Stelle mein Schandmaul halten und keine schönen Märchen über die russisch-polnische Freundschaft erzählen, isch rech mich sonst nur uff und habe dann Herz) hatte diese bekloppte interessante Idee und all die Blogger dieser Welt folgten ihm wie die Lemminge und legten ihr Hab und Gut auf den Scanner, um das Bild anschließen bei FaceYourPockets einzustellen. Das werde ich nicht tun.
Hier nun das Ergebnis:

Scanner

Was bisher etwas kurz gekommen ist: Frau Murmel war da und wir hatten eine schöne Zeit, diese verfliegt meist leider sehr, sehr schnell, doch was bleibt, sind viele schöne Eindrücke, Bilder, Gespräche und Genuss:

 

 

Murmels Besuch

Highlight of the day: Heute werde ich zum Vampir und werde mein eigenes Blut trinken … ich bin echt gespannt! (Mehr dazu in der kommenden Woche)

Lowlight of the day: Ich-muss-noch-sooooooviele-Geschenke-kaufen. Japsend.