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30. Juli 2008 | Autor: Meg

Ich gehöre zu den Menschen, die mindestens 3 Plastikkarten in der Brieftasche tragen, mit denen man bezahlen kann. Da wäre die ec-Karte, die MasterCard und dann noch die SparCard. Alles schön und gut, doch beim Bäcker meines Vertrauens zählt nur Bargeld und das ist Mangelware in meinen Kleingeld-Fächern. Also musste ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit zum Geldautomaten.
Ein Geldautomat ist eine feine Sache. Man füttert ihn mit einer ec-Karte und schon macht er Bäuerchen und spuckt die gewünschten Banknoten aus. Sofern man genug Geld auf dem Konto und die Geheimzahl im Kopf hat. Diese Zahlenkombination ist so eine Art modernes „Sesam, öffne dich!”, das Bösewichten den Zutritt zur Schatzkammer verwehren soll. Darum hüte ich meine PIN-Nummer wie meinen Augapfel. Sie im Portemonnaie herum zu tragen, wäre mir viel zu riskant. Sogar unter Folter würde ich die Geheimzahl nie rausrücken. Nicht, weil ich besonders tough, sondern weil ich so vergesslich bin … Es ist wirklich zum Mäusemelken!

Konzentriert starre ich auf die Tastatur des Geldautomaten. 0815, 4711 – so was könnte ich mir merken. Warum bekomme ich bloß immer so Allerweltszahlen zugeteilt? Aber ich bin ja nicht blöd. Für Notfälle wie diesen habe ich mir eine Eselsbrücke zurechtgezimmert: Zuerst unsere Hausnummer, dann ElMars Schuhgröße geteilt durch zwei (schließlich hat er ja auch zwei Füße) und zum Schluss der Geburtsmonat meiner Schwester.
Frohgemut tippe ich drauflos – und erhalte eine Abfuhr. Liegt es daran, daß der Tastaturziffernblock anders angelegt ist, als der des Telefons? Verflixt, war es vielleicht die Hausnummer meiner Schwester und meine Schuhgröße? Mit Zahlen habe ich es schon in der Schule nicht so gehabt. Was war das für eine Enttäuschung, als ich feststellen musste, dass der „Satz des Pythagoras” keineswegs aus Subjekt, Prädikat und Objekt besteht. Und dass der Begriff „Kurvendiskussion” eine totale Mogelpackung ist. Mein Mathematik-Lehrer war jedenfalls zu keiner Diskussion bereit. Schade, denn meine Neigungen lagen schon immer im sprachlichen Bereich. Ergo müsste es mir also leicht fallen, mich an ein Computer-Passwort zu erinnern. An EINS, aber doch nicht an Hunderte! Die Biester vermehren sich wie die Karnickel. Eins zum Einloggen ins System, eins zum Bestellen beim Online-Shop (würde frau in nur einem shoppen, was natürlich nicht der Fall ist), eins zum E-Mails abrufen … Aber hier habe ich mich eines kleinen Tricks bedient. Seitdem jongliere ich jeden Tag mit mindestens 7 Passwörtern, die ich alle 3 Monate ändern muss und ich behalte sie immer im Kopf. Patentieren sollte ich das. Aber dann heißt es wieder: “Mädchenkram, das ist keine Logik.”

Die Anzahl der PIN-Nummern steigt genauso inflationär. Zum Glück wurde ich noch rechtzeitig wach und erinnerte mich an die PIN. Bisher habe ich niemals mehr als 2 Versuche gebraucht. Dabei ist es die einfachste Nummer, die man sich wünschen kann. Nur eben keine 08/15 …

… und die Bank hat auch dazu gelernt: Die PIN darf ich jetzt selbst festlegen.

Welchen Trick habt ihr?

25. Juli 2008 | Autor: Meg

& Sensationell!

In vielen Blogs werden die Sommerlöcher gestopft, in dem man Zitate bemüht, YouTube-Videos en masse einbindet oder sich über das Sommerloch unterhält. Auch ich habe mir was tolles überlegt. Eine s.g. Killer-Applikation für jeden, der unglaublich gerne bloggt, jedoch nicht vergessen hat, dass man auch ohne Tastatur kommunizieren kann. Oh doch, das geht. Ehrlich.

Deshalb möchte ich euch etwas vorstellen. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber … ich werdet sie zu schätzen wissen, denn sie wird euch etwas Luft bringen und auch etwas Zeit. Für euch. Eure Dinge. Eure Blogs. Eure Familien und Freunde.

Seelenvögel proudly present:

FREI:TAG. Im wahrsten Sinne des Wortes und ab heute jede Woche. Ja. Wir machen den Freitag … frei.
Schönes Wochenende, meine Lieben.

13. Juni 2008 | Autor: Meg

In diesem Beitrag werde ich wieder 2 Bilder abliefern.
Das erste Bild zum Thema der Woche 23, welches lautet: “Die Farbe GELB”. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer: GELB ist eine Farbe, die man a) in meinem Kleider- und Schuhschrank auf keinen Fall finden wird. Gelb steht mir nicht. Ich habe nicht mal gelbe Deko, denn die steht mir auch nicht. Wir haben jedoch 2 Bäder: 1 Sylvester und 1 Tweety-Bad, denn in jedem steht eine Figur, ich zeige euch natürlich nur die gelbe ;)

Das zweite Bild bezieht sich auf das Thema der aktuellen Woche 24: “Werkzeuge”. Nun gut, hier muss ich etwas ausholen: Ich habe so ziemlich 2 linke Hände. Wenn man mir etwas einige Male zeigt und Geduld an den Tag legt, stelle ich mich nicht zu dumm an, doch meist habe ich selbst keine Geduld und bin auch nicht gerade … feinmotorisch begabt. In der Schule wickelte ich ein paar Jungs um den Finger, die mir im Werkunterricht ihre gebastelten Sachen gaben, damit ich mir dafür eine 1-2 beim Lehrer holte, während sie eine 2-4 dafür bekamen. Es dauert ein Weilchen, bis sie merkten, dass etwas grundsätzlich schief läuft, aber da waren wir schon aus der Schule raus.

In Handarbeit wurde ich aus Mitleid von der Arbeit ausgeschlossen, nachdem ich mir - fragt mich nicht wie - die Häkelnadel zwischen Mittel- und Ringfinger rammte und man schneiden wollte, da so eine Häkelnadel einen fiesen Widerhaken hat. Beim Stricken beraubte ich meine arme Großmutter beinahe ihres Augenlichtes, als ich mit den langen Stricknadeln eine Reihe von hier bis nach Castrop-Rauxel strickte, da ich es nicht schaffte, in die 2. Reihe zu kommen. Deshalb entschloss ich mich - zum Leidwesen meines Vaters, der bis heute der Ansicht ist, dass man mit Schwielen an den Händen, Schmerzen im Rücken, Knien und nach einem Job an einer Maschine nach Hause kommt, denn nur das wäre Arbeit - etwas zu machen, wofür ich meine Hände nicht brauche und wo mir meine Grobmotorik das Leben nicht zur Hölle macht.

Dazu muss man sagen, dass meine Eltern Deutschland verließen, damit die Kinder ein besseres Leben hatten. Also sah man mich als Ärztin oder Anwältin, die nebenbei noch etwas … Handarbeit macht, damit sie abends zu müde ist, das viele Geld auszugeben, das sie verdient hat. Nach einem Ausflug in die Uni, einem erfolgreichem Abbruch des Studiums beschloss ich etwas solides zu machen und ging “in die Werbung”. Mein Werkzeug ist primär mein Kopf. Dazu kommen noch die Hände, die das ausführen, was der Kopf sich ausgedacht hat, indem sie mit ca. 250 Anschlägen/Minute tippen. (Die Tasten sind groß, eine Tastatur überlebt bei mir max. 6-12 Monate, auch für Grobmotoriker geeignet). Kopf, Hände und Tastatur. Meinen Kopf kennt ihr. Meine Hände kann ich nicht knipsen, sie sind einfach zu schnell und das Bild zeigt die 3 wichtigsten Tasten auf meiner Tastatur: Das Internet, die E-Mail und die Favoriten. Vielen Dank ;)

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28. Mai 2008 | Autor: Meg

Nichts leichter als das. Erst recht in … pikanten Situationen:

Wer in den heißen Sommernächten vor dem Liebesspiel plötzlich bemerkt, dass ihm die “Verhüterli” ausgegangen sind, kann sich welche von Fahrradboten einer Züricher Versandfirma bringen lassen.
Im Stadtgebiet von Zürich würden die in zahllosen Farben und Geschmacksrichtungen angebotenen Schutzhütchen garantiert innerhalb von 30 Minuten zugestellt. Die Zeitspanne könne gerade für ein wunderbares Vorspiel und ein Cüpli genutzt werden.

Ich stelle mir das jetzt mal vor: Eine laue Sommernacht, ich liebe mit dem Mann meiner Begierde eng umschlungen auf einer warmen Wiese. Über uns die Sterne und der Mond, die Grillen zirpen und irgendwo in der Ferne hört man das leidenschaftliche Keuchen eines Häschen- oder Igel-Paares.
Wir küssen uns und reißen uns in wilder Leidenschaft die Klamotten vom Leib. Seine Hand gleitet zwischen meine Schenkel, meine Hand legt sich zärtlich um seinen wachsenden Penis, unsere Atemfrequenz erhöht sich mit jeder Sekunde und dann …. dann ist es soweit, ich drehe mich zu ihm, meine Brüste vor Erregung gespannt und geschwollen, flüsternd an seinem Hals: ‘Nimm mich!’

Ich schließe die Augen und erwarte sehnsüchtig seinen Phallus an meiner feuchten Lust, als ich das Piepen einer Handy-Tastatur höre und kurz darauf ‘Guten Abend, mein Name ist XY. Bitte 2x Erdbeere und 2x XXL mit Noppen. Stadtgarten Wien, links neben der Grillhütte. Ja, 30 Minuten. Danke’.

Vorspiel? Nein, danke.

Was kommt als nächstes?
‘Bei Errektionsstörungen rufen Sie unser Starter Help-Desk an, unsere fähigen Mitarbeiterinnen werden ALLES tun, damit Sie Ihren Mann stehen können’.

Glückwunsch. ;)