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22. Juli 2008 | Autor: Meg

Seid ihr von Zeit zu Zeit neidisch?! Auf die Arbeitskollegin, die Nachbarin oder gar die beste Freundin? Nein, natürlich nicht! Schließlich weiß doch jedes Kind, dass Neid pfui ist. Das ist ungefähr so wie mit Blähungen. Kaum einer bekennt sich dazu und doch hat sie jeder. Schön ist das nicht, aber irgendwie menschlich.

Insbesondere unter Frauen ist Neid ein heikles Thema. Bestimmt habt ihr euch insgeheim schon mal gefragt: Was hat die, was ich nicht habe? Nun, vielleicht einen Sportflitzer, schicke Fummel, einen süßen Kerl im Bett, ’nen tollen Job oder Körbchengröße D. Alles wird miteinander verglichen. Sogar Äpfel mit Birnen – zumindest was die Form des Pos betrifft. Aber auch Männer sind nicht dagegen immun. Dazu sag ich nur eins: Penisneid. Wenn ich mit Yvonne schwimmen gehe, verstehe ich plötzlich, warum die Länge (allgmein und im speziellen) eine solche Rolle spielt. Seufz, was würde ich bloß um diese 10 Zentimeter geben! Genau so viel sind Yvonnes Beine nämlich länger als meine. MINDESTENS!

Und was zum Teufel soll schlimm daran sein? Neid ist ganz sicher die aufrichtigste Form der Anerkennung. Außerdem liegt es in der Natur des Menschen, dass er genau das besitzen will, was andere haben. Längere Beine, z.B. oder die Fähigkeit, den inneren Schweinehund zu überwinden. Oder Durchhaltevermögen. Oder wallende Locken, die nicht aussehen, als hätte man morgens in die Steckdose gefasst.
Neid ist höchst selektiv, wir sehen nur das, was wir sehen wollen! Mitunter hilft es da schon, sich eine entscheidende Frage zu stellen: Würde ich wirklich tauschen wollen? Tauschen? Ich? Diese Frage stelle ich mir oft. Dann denke ich: ‚Okok, sie hat einen prächtigen Hintern. Der ist wirklich unglaublich schön geformt. Aber was nützt mir ein Prachtarsch, wenn ich ein Gesichtsmofa bin oder aber nicht in der Lage, rückwärts einzuparken oder einen iPod zu bedienen.”

Man muss auch gönnen können! Mein Blick wandert über den Prachtarsch der Frau vor mir und dann weiter nach oben.

Na schön, dann will ich mal nicht so sein: Diesen Schlabberbusen gönne ich ihr von Herzen …

16. Juli 2008 | Autor: Meg

Schöpfungsgeschichte

Am Anfang
… bedeckte Gott die Erde mit Brokkoli, Blumenkohl und Spinat, grünen und gelben und roten Gemüsesorten aller Art, dass Mann und Frau lange und gesund leben konnten.

Und Satan schuf Mövenpick und Bahlsen. Und er fragte: “Noch ein paar heiße Kirschen zum Eis?” Und der Mann antwortete “Gerne” und die Frau fügte hinzu: “Mir bitte noch eine heiße Waffel mit Sahne dazu.” Und so gewannen sie jeder 5 Kilo.

Und Gott schuf den Joghurt, um der Frau jene Figur zu erhalten, die der Mann so liebte.

Und Satan brachte das weiße Mehl aus dem Weizen und den Zucker aus dem Zuckerrohr und kombinierte sie.
Und die Frau änderte ihre Konfektionsgröße von 38 auf 46.

Also sagte Gott: “Versuch doch mal meinen frischen Gartensalat.” Und der Teufel schuf das Sahne-Dressing und den Knoblauch-Toast als Beilage.

Und die Männer und Frauen öffneten ihre Gürtel nach dem Genuss um mindestens ein Loch. Gott aber verkündete: Ich habe Euch frisches Gemüse gegeben und Olivenöl, um es darin zu garen.”

Und der Teufel steuerte kleine Bries und Camemberts, Hummerstücke in Butter und Hähnchenbrustfilets bei, für die man schon fast einen zweiten Teller benötigte.

Und die Cholesterin-Werte des Menschen gingen durch die Decke.

Also brachte Gott Laufschuhe, damit seine Kinder ein paar Pfunde verlören.

Und der Teufel schuf das Kabelfernsehen mit Fernbedienung, damit der Mensch sich nicht mit dem Umschalten belasten musste. Und Männer und Frauen weinten und lachten vor dem flackernden Bildschirm und fingen an, sich in Jogginganzüge aus Stretch zu kleiden.

Daraufhin schuf Gott die Kartoffel, arm an Fett und von Kalium und wertvollen Nährstoffen strotzend. Und der Teufel entfernte die gesunde Schale und zerteilte das Innere in Chips, die er in tierischem Fett briet und mit Unmengen Salz bestreute.

Und der Mensch gewann noch ein paar Pfunde mehr.

Dann schuf Gott mageres Fleisch, damit seine Kinder weniger Kalorien verzehren mussten, um trotzdem satt zu werden.
Und der Teufel schuf McDonalds und den Cheeseburger für 99 Cent.

Dann fragte Luzifer: “Pommes dazu?”
Und der Mensch sagte: “Klar - ne extra große Portion mit Mayo!”

Und der Teufel sagte “Es ist gut.”

Und der Mensch erlitt einen Herzinfarkt.
Gott seufzte und schuf die vierfache Bypassoperation am Herzen.

Und der Teufel erfand die gesetzliche Krankenversicherung!
via E-Mail

19. Juni 2008 | Autor: Meg

Zarter Pfirsich-Teint von Diorskin Pure Light, 42€
Glänzende Augen, von Natur aus, kostenlos
Glänzendes Haar, Guhl Rosenöl-Shampoo, 4,99€
Gerader Rücken, neues Selbstbewusstsein, kostenlos
Funkelnder Wolfram-Tungsten-Ring, Geschenk, 50€
Knackig sitzende Jeans, Apple Bottoms USA, 70US$
Ein Raum voller Marketing-Fuzzis, sensationell, gratis

Der Gesichtsausdruck einer lieben Kollegin, die auf Teufel-komm-raus versucht mir mit Blicken und Gesten begreiflich zu machen, dass mir der Bügel meines 80€ BH gleich die Hauptschlagader durchbohrt …

unbezahlbar.

Meine Wut & Scham: Unbeschreiblich.

18. Mai 2008 | Autor: Meg

are made for walking, and that’s just what they’ll do … Are you ready, boots?”

Oh, wie ich diesen Song liebe! Seit heute morgen, als ich zum ersten Mal auf der - vom Teufel persönlich kreierten - Seite war, verlässt er meine Synapsen nicht, verleitet, lockt, verdreht den Kopf, lässt die Hüfte verdächtig zucken und macht eine unglaublich gute Laune! Lautstärke aufdrehen, hübsche Beine begucken und Elvis-like die Hüften schwingen …

ARE YOU READY, BOOTS?

Gute Nacht, meine Lieben … *Hüften schwingt*

Kategorie: Musik  | Tags: , , ,  | 11 Kommentare