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5. Juni 2008 | Autor: Meg

Welche Frau hat sich nicht bereits mindestens einmal in ihrem Leben gewünscht, im Stehen pinkeln zu können?
Die Frau, die an der Stelle laut “Ich nicht!” sagen kann, lügt entweder ohne mit der Wimper zu zucken, oder war noch nie in einer der unten beschriebenen Situationen. Blase ist voll und frau befindet sich:

  • auf einem Festival/Kirmes/Wiesn/, etc., weit und breit sind entweder nur Dixi-Toiletten zu sehen, die man unter keinen Umständen betreten möchte, da man sofort im hohen Bogen das Bier von sich geben würde oder aber die Schlange vor diesen Plastik-Häuschen reicht vom Festival bis nach Castrop-Rauxel
  • in der Pampas: Weit und breit ist keine Toilette aber eine Menge Bäume und Büsche
  • auf einem Ausflug in der Wüste/im Tal der Könige/etc.
  • auf einer Autobahnraststätte, bzw. viel mehr einem verlassenen Parkplatz und dreckigen Toiletten oder in Frankreich über Löchern im Boden
  • in der Nähe eines Plumpsklos und weiß genau, dass sie sich über DEM Loch nicht hinhocken möchte

Das ist kein Problem mehr, wie dieser Film zeigt. Fraglich ist es dennoch, ob sich der Hersteller dieser Vorrichtung die goldene Nase verdienen wird. Was sagt ihr - FRAUEN - dazu? Was sagt ihr - Männer - zu diesem Plastik-Eingriff in eure letzte männliche Bastion?

11. März 2008 | Autor: Meg

…denken sich die Männer und wundern sich, warum wir jeden Samstag stöhnen, bevor wir den Schrank mit Putzzeug aufmachen.

Ich habe das Glück, dass ich mit einem Mann zusammen lebe, der mit anpackt. Alles andere wäre nicht diskutabel und würde erst gar nicht in die StaubsaugerTüte passen, das haben wir bereits ausdiskutiert, bevor wir zusammen gezogen sind. Nichts desto trotz ist die „Schmerzgrenze” bei Mann und Frau sehr unterschiedlich.
Während ich von meiner Mama gelernt habe: „Wenn Du jeden Tag ein bisschen machst, musst Du am WE nicht 4 Stunden putzen” denkt sich der Herr des Hauses: Ah, das bisschen Haushalt am WE.
Und dann wird am Samstag groß gestöhnt: “Ah komm! Es ist doch gar nicht dreckig” und fängt an zu verhandeln. “Diesmal nur staubsaugen und nächste Woche wischen, hm?!”

Erst neulich zappte ich in die Sendung „Frauenstreik” und wunderte mich sehr über einen Mann, der offensichtlich in seinem Leben noch nie etwas weg- oder aufgeräumt hat. Während seine Frau den Fußboden wischte, kam er mit dreckigen Schuhen von der Arbeit nach Hause und umrundete den Putzeimer samt Frau, um im Wohnzimmer vor dem Fernseher zu verschwinden, während die verdutze Gattin mit dem Mop in der Hand hinterher glotzte. In dem Moment wäre mir sicherlich der Draht aus der Mütze gesprungen und ich hätte meine Koffer gepackt. Oder seine Klamotten auf die Straße geschmissen.

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4. November 2007 | Autor: Meg

Weltweit können schätzungsweise 2,6 Milliarden Menschen keine Toilette benutzen. Sie können es nicht, weil sie nicht wissen wie, sondern weil sie keine haben. Sie machen ihr Geschäft im Freien, verschmutzen Wasser, verbreiten Krankheiten. Menschen, die in Armut leben, in niederen Kasten in Indien, z.B. In Neu Deli tagte der 7. „Welt-Toilettengipfel“. Delegierte aus mehr als 40 Ländern trafen sich unter dem Motto „Toilette für alle“ und berieten, wie mehr sanitäre Einrichtungen geschaffen werden können.

„Welt-Toilettengipfel“. Tut mir leid, aber ich mußte lachen. Das klingt so absurd. Ist es nicht, wenn man länger darüber nachdenkt, denn für uns ist das normal! Wir gehen ins Bad, wenn wir müssen. Ohne darüber nachzudenken. Sicher rümpfen wir auch mal die Nase, wenn wir eine Toilette in Ägypten oder der Türkei aufsuchen, die nicht unseren Hygiene-Ansprüchen gerecht wird. Aber wir kennen es nicht anders. Ich habe es anders kennengerlent. Als ich einige Monate alt war, kam ich zu meinen Großeltern „aufs“ Dorf. Sie wohnten in einem alten Haus, in dem es kein fliessendes Wasser gab, kein Badezimmer und keine Toilette. Als Säugling war mir das egal, doch schon bald hatte ich einen Nachttopf und kurz darauf mußte auch ich das Plumpsklo draussen nutzen. Es war ca. 300 m vom Haus entfernt Richtung Feld und für solch einen primitiven Abort recht „hübsch“ angestrichen, sauber. Im Winter war es etwas kalt und man sah zu, daß man schnell sein Geschäft verrichtete. Oma erzählte, wenn ich länger drauf sitzen bliebe, würde mir was festfrieren.
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