… eines Charmeurs. Vor einigen Jahren hat mir ein lieber Mann (er hätte damals schon mein Papa sein können, ich war Mitte 20) ein Gedicht geschrieben. Er … sah ein Bild von mir (bzw. meiner Rückenansicht) und hatte innerhalb von wenigen Augenblicken das hier im Kopf und danach zu Papier gebracht. Er kann wunderbar schreiben und ich hoffe … das wir uns mal wieder über den Weg laufen. Ich mag es. Noch heute macht es mich
Da sieht er sich die Augen wund
Und muss sich an sich selbst festhalten
Bei diesem wundervollem Rund
Und denkt: Nie werd ich mehr erkalten
Bei solch Verlängerung vom Rücken
Mit rätselhaften Schriftsymbol
Da hat sein Auge groß Entzücken,
und auch noch andres fühlt sich wohl
Er träumt sich einen Kuss
Auf diesen schönen Po
Und sehnt sich nach Genuss
An andren Stellen so….
Doch alles bleibt verwehrt,
er weiß es ganz genau
gleich wie er noch begehrt
Traum ist ihm diese Frau
Traum scheint ihn dieses Bild
Und kann es nirgends fassen
In ihm bebt Lust – ganz wild
Wills nie mehr, nie mehr lassen…
Und muss doch sich bescheiden lernen
Mit seiner Sucht nach runden Fernen …
Kurzum : er nennt dann dieses edle Stück,
dies schöne Teil,
mal Händeglück,
mal Mundverweil!
[Lutz an Meg]
Lieber Lutz, falls Du das mal lesen solltest … melde Dich doch mal wieder.

G:Sagt