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3. Juni 2008 | Autor: Meg

Seit Tagen würde ich am liebsten mit den Fäusten gegen eine Wand donnern. Schreien. Ich bin sprachlos, wütend und entsetzt:

Was ist das für eine Welt, in der Menschen LITERWEISE Milch in die Gülle schütten, damit sie Druck ausüben können?

Was müssen sich Menschen denken, für die ein Becher Wasser die Lebenserhaltung bedeutet?
Ist das wirklich der einzige Weg, den man gehen kann? Milch tagelang, wochenlang in rauen Mengen WEGSCHÜTTEN, um einige Cent mehr zu bekommen? Kann sie nicht exportiert werden oder Käse daraus gemacht werden, welcher sich länger hält?

Ich bin gerade nicht in der Lage strukturierte Sätze zu bilden, Recherche zu betreiben und … logisch, wirtschaftlich zu denken. Das tut die Politik gerade auch nicht.

Milch. Weggeschüttet.
Manchmal kostet es mich etwas Überwindung, diese Welt zu ertragen.

Kategorie: MegLosophie  | Tags: , , , , , ,  | 46 Kommentare
2. Juni 2008 | Autor: Meg

Wäre ich nicht bereits seit … 9 Monaten :mrgreen: NICHT-Raucherin

[jaaaa, ihr dürft ruhig applaudieren und bewundernde Blicke spendieren! Nach 15 Jahren Dauerpaffens endlich NICHT-Raucher!]

würde ich es vermutlich jetzt werden und die tolle Idee der Düsseldorfer (kommt ja selten genug vor …) befürworten: Dort werden alte Zigaretten-Automaten ausrangiert, stattdessen gibt es Texte statt Zigaretten, Literatur statt Nikotin.

Ausgediente Literaturautomaten wurden zur außerordentlichen Verbreitung von Literatur umgefüllt und bergen Platz für die Textwerke von jeweils sechs AutorInnen. Alle sechs Wochen wechselt die Befüllung und ist somit sowohl AutorInnenplattform und -treffpunkt als auch unkonventioneller Bezugspunkt für Literaturfans. Auf Textkärtchen in handlichen, ansehnlichen Boxen gibt der Automat für zwei Euro Lyrik, Prosa oder Wortspielereien frei. Auf fünf Textkärtchen eines Autors/einer Autorin wird außer seinen Texten auch eine Karte mit seinen biografischen Daten preisgegeben. Einer der “Literaturschächte” ist für gelegentliche Specials reserviert, zum Beispiel ein Daumenkino. Quelle

Das ist eine großartige Idee, wie ich finde. Was sagt ihr?
Ähm, raucht übrigens überhaupt noch jemand, bei DEN Preisen für Sprit und Kippen? (außer Tommy :mrgreen: )

 

19. Mai 2008 | Autor: Meg

Würdest Du mir ein Bild Deines Unterarmes schicken? Hey, schau mich nicht so an, natürlich nackt, aber doch nur den Arm. Den unteren Teil! Warum? Naja, ich mag das. Sehr. Seit einiger Zeit bereits ertappe ich mich dabei, dass ich Männern auf die Unterarme schaue. Nicht Augen, Po oder Kreuz - die Unterarme sind der Schlüssel? Jaja, jetzt guckst Du verdattert, hättest Du nicht gedacht, nicht wahr?

Ist aber so: Männliche Unterarme, leicht oder mehr behaart, muskulös, weiche, leicht gebräunte Haut, ein paar Adern - das ist Sinnlichkeit. Das ist Erotik, meine Damen UND Herren.

Was ist nun, kriege ich ein Bild? Dafür darst Du Dir auch was … wünschen.

meg[at]meggyver[punkt]de :)

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13. Mai 2008 | Autor: Meg

Der April hat uns verlassen und dem sonnigen Mai Platz gemacht. Danke dafür, lieber April und auch für die Lacher, die Du mir beschert hast, denn jeden Tag schaue ich interessiert die Suchbegriffe an, über die man hier landet und habe mal wieder ein paar Highlights herausgesucht.
1. penis sitze
2. schokosex bilder
3. Verweigerung des Samens bei der Sexualität
4. pilz penis

Nun, wie wir schon in der letzten Folge von MegGugel gelernt haben, scheint das Thema mit und rund um den Penis sehr viele Menschen zu beschäftigen. Mich dünkt, dass es sogar Menschen gibt, die jeden Tag mind. 10-12x nach Phänomenen zum Thema Penis suchen, vielleicht, weil sie für die ursprüngliche Bestimmung keine Verwendung finden? Wir haben schon zum Thema “Seele” im Zusammenhang mit dem Gemächt gesprochen, aber auch zum Thema “Auge am Penis” und haben zusammen heraus gefunden, dass weder das eine noch das andere irgendwas daran ändern würde, dass es nur ein Penis bleibt.
Während das weibliche Geschlecht (und sein Organ) bereits über Leben und Tod entscheidet, wird dem männlichen Organ nicht sehr viel zugetraut. Nun gibt es sogar Menschen, die dennoch auf ihre Kosten kommen wollen und ihrem Leben einen Sinn geben möchten, indem sie offenbar nach einem Schnittmuster suchen, mit dessen Hilfe sie aus einem Penis-Sitze machen könnten. (ich hoffe sehr, sie suchen nicht wirklich nach einem SITZ für ihren PENIS, denn dazu würde mir nichts einfallen, ehrlich!) Ich schlage vor, ihr sucht bei Dr. Lecter, denn ich kann nicht mal eine Häkelnadel richtig halten, ohne mich zu verletzen. Und nimmt bitte gleich den Kerl mit, der einen Pilz-Penis hat oder einen sucht, ich finde, das würde thematisch passen: Meine Oma hatte zum Nähen einen Pilz, in den sie die Nadeln immer reinsteckte, damit diese nicht verloren gehen.

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2. Mai 2008 | Autor: Murmel

Die Zeiten, an denen ich mit Kumpel, Pilsbier und Bollerwagen durch die Landschaft gezogen bin, um mich ohne Sinn und Verstand zu betrinken und herzlich den Mai zu begrüßen, sind lange vorbei. Der Tanz in den Selbigen ist auch ausgefallen, in diesem Jahr. Nichtsdestotrotz hatte ich gestern einen schönen freien Tag, den ich gemeinsam mit einer Bekannten im Museumsdorf  www.gartenpartie.de verbracht habe. Dort war die “Gartenpartie”, mit allerlei Kunsthandwerk, Blumen und kulinarischen Genüssen. Ich merke, so verschieben sich die Interessen im Alter *hust* und vor allem tut der Kopf auch nicht weh, am nächsten Tag.

Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter. Hier ein paar Impressionen:

)  Baumschmuck

Momentan sitze ich im Büro, genieße das Brot aus dem Holzkohle-Ofen, das wir gestern gekauft haben. Ich hoffe, dass es schnell 17 Uhr schlägt und ich das Wochenende einläuten kann, welches vermutlich viele von euch schon genießen.

Was habt ihr gestern angestellt und was bringt das Wochenende?

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24. April 2008 | Autor: Meg

Ich war Anfang 20, als Du das erste Mal aktiv in mein Leben tratst.
Vorher warst Du mir nie bewusst aufgefallen, ich meine zwar, dass ich gewusst hätte, wie Du ausschaust, wenn man mich gefragt hätte, doch bewusst hatte ich Dich noch nicht wahrgenommen. Ich habe Dich sogar recht schön gefunden, denn Du hattest es schon immer verstanden, Dich von der Masse, von den Anderen abzuheben. Es sollte auch noch eine ganze Weile dauern. Immer wieder kamst Du und gingst auch wieder, recht unauffällig, bis auf einige Tage.

Doch das reichte Dir nicht. Du wolltest mehr, viel mehr und erst im Laufe der nächsten Jahre sollte ich schmerzlich begreifen, wie viel MEHR Du von mir wolltest. Es machte Dir nichts aus, dass ich nun genau wusste, wie Du aussiehst und wo Du anzutreffen bist, wann Du geil bist und wann ich nichts vor Dir zu befürchten habe. Wann ich einfach so an Dir vorbeigehen konnte und wann Du mir gefährlich wurdest.

Du, Du wolltest mich richtig bestrafen, mich leiden sehen und mir das Leben zur Höhle Hölle machen. Gar nach diesem trachten.

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1. April 2008 | Autor: Murmel

Heute ist der 1. April 2008. Na, wer von euch ist denn schon in den April geschickt worden? Wer hat mit offenem Mund den Nachrichten gelauscht und den Artikel in der Zeitung für bare Münze genommen? Komisch, ich finde heute irgendwie alles total auffällig. So richtig lustige Sachen sind noch nicht passiert. Ich bin selber aber auch nicht kreativ genug, um jemanden zu verschicken.

Seid ihr irgendwo in auf den Arm genommen worden heute? :D

3. Februar 2008 | Autor: Murmel

Tja, Meg hat mir quasi die Schlüsselgewalt über den Laden hier erteilt und so darf ICH - meineszeichens Karnevalsfan -auch gerne mal solchen Beiträge posten.   

Nur ein Lied, okay? Ich schwöre, dann bin ich wieder das kühle blonde rote Nordlicht.
*tänzelt.durch.das.blog* … *hüften.schwingt* …. Ohrwurm inklusive.  :mad: 

Lady Carneval:

Guten Start in die Woche, ihr Lieben.

:mrgreen:

Früher war das modern. Heute wäre es Karneval. Und ich glaube, Hape Kerkeling sollte das Lied dringend neu aufnehmen. Das past wie Ar*** auf Eimer. Oder? ….

17. Januar 2008 | Autor: Meg

Es gibt einige Dinge, die ich an WP sehr liebe. Ich mag die vielen Möglichkeiten der Auswertung und der Übersicht. Gerne schaue ich jeden Tag nach den Suchbegriffen über Google, sprich: Was geben die Leute bei Google ein, das sie zu den Seelenvögeln führt. Ab und an werde ich mir nun etwas rauspicken und dann hier beantworten.
Heute:

“warum frauen ihren orgasmus ankündigen ich komme”

Ich werde nicht näher darauf eingehen, WIE man bei Google richtig sucht, damit man das gewünschte Ergebnis findet, sondern versuche diese Frage zu beantworten, die mit 100%iger Sicherheit von einem Mann gestellt wurde.

Gerne verweise ich hiermit auf einen Artikel vom letzten Jahr, in dem es hieß:

“In deutschen Schlafzimmern heisst es «Ich komme». In Japan hingegen wird der Orgasmus offenbar eher mit dem Gegenteil in Verbindung gebracht, denn «Iku», wie dort gestöhnt wird, heisst übersetzt «Ich gehe». In manchen Ländern denkt man beim Höhepunkt nicht nur an sich, sondern auch an seine Mutter, an Gott oder an dessen Mutter. So lautet die bevorzugte Äusserung in Spanien «Madre Mia!» («Meine Mutter»), während in Frankreich mit «Mon Dieu!» und in Amerika mit «Oh, my god!» der Herrgott und in Italien «Madonna!» bedacht werden.Rumänen teilen ihrer Partnerin oder ihrem Partner mit, dass sie jetzt fertig sind: «A termina!». Noch präziser äussern sich türkische Männer. Ihr «Bosaliyorum» bedeutet «Ich entleere mich», was zwar auch die Russen tun, die dieses jedoch ungleich lyrischer ausdrücken: «Kinue palci!» heisst wörtlich übersetzt «Ich werfe einen Balken».”

Und ganz ehrlich. Wenn wir es euch nicht sagen würden: Ihr würdet es nicht merken ;)

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9. Januar 2008 | Autor: Murmel

Mittags ist es besonders schlimm zur Zeit.
Ich bin müde und mäkel wie ein Schaf, das momentan lieber auf meiner großen kuscheligen Couch liegen würde, Hörbuch-Beschallung (Tipp: Walter Moers - Rumo und die Wunder im Dunkeln - gelesen von Dirk Bach.) auf den Ohren und Entspannung pur hätte.

Das Wetter da draußen regt auch nicht gerade zu motivierten Freudensprüngen an, wenn ich nach der 60 minütigen Pause zurück an den Schreibtisch muss.  Mag sein, dass das an dem nicht vorhandenen Weihnachtsurlaub liegt, den viele meiner Kollegen genossen haben. Das Jahr läuft erst langsam an und so hält sich der arbeitstechnische Stress in überschaubaren Grenzen, wenn einem die Gelegenheit zur vernünftigen Organisation gegeben wird.

Sagt, wie motiviert ihr euch auch nach der Mittagspause noch kreativ und gut gelaunt zur Arbeit? Eine Kollegin sagte ich solle es mit einem Glas Sekt probieren. Gut, sie kennt meine “Schlagzahl” nicht und kann nicht wissen, dass ich schlimmstenfalls schon nach einem Glas Sekt schmutzige Lieder singe. Was ist, wenn das Zeug hilft? Nicht auszudenken, wenn ich dann jeden Tag ein Picolöchen bräuchte um mir die Arbeit und den Tag schön zu saufen.
Ich brauche den UL TI MA TI VEN Tipp. In unserer Stadtverwaltung gab es mal einen Ruhe - und Relaxraum für die Angestellten. Ich weiss gar nicht, ob die das noch haben. Wie haltet ihr die Birne und den Körper fit über den Tag?

Einen interessanten Artikel dazu findet ihr auch hier

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