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19. Juni 2008 | Autor: Meg

Zarter Pfirsich-Teint von Diorskin Pure Light, 42€
Glänzende Augen, von Natur aus, kostenlos
Glänzendes Haar, Guhl Rosenöl-Shampoo, 4,99€
Gerader Rücken, neues Selbstbewusstsein, kostenlos
Funkelnder Wolfram-Tungsten-Ring, Geschenk, 50€
Knackig sitzende Jeans, Apple Bottoms USA, 70US$
Ein Raum voller Marketing-Fuzzis, sensationell, gratis

Der Gesichtsausdruck einer lieben Kollegin, die auf Teufel-komm-raus versucht mir mit Blicken und Gesten begreiflich zu machen, dass mir der Bügel meines 80€ BH gleich die Hauptschlagader durchbohrt …

unbezahlbar.

Meine Wut & Scham: Unbeschreiblich.

30. April 2008 | Autor: Murmel

Er ist das meinst verkaufte Kosmetikprodukt der heutigen Zeit.
Er galt als obszön, als anrüchig und als skandalträchtiges Phallussymbol:

Der Lippenstift.

Der Lippenstift war nach seiner Erfindung vor 125 Jahren lange Zeit verpönt. Nur niederes, einfaches und „billiges“ Weibervolk, Tänzerinnen und „leichte Mädchen“ malten sich – gerne auch provokativ vor dem Objekt der Begierde - die Lippen rot um den Männern den Kopf zu verdrehen.

Heute hingegen ist er nicht mehr wegzudenken aus jedem Schminketui und jeder Frauenhandtasche. Mit wenigen Handgriffen verwandelt Frau sich in ein schüchternes Mädchen oder männermordenden Vamp. Volle und gepflegte Lippen gelten als Attraktivitätsmerkmal, das so mal mehr und mal weniger betont werden kann. Schließlich können Lippen eine überaus sinnliche und erotische Komponente sein, die vor allem Männer anspricht, glaubt man einer Studie. Hier hat wohl besonders die Farbe rot eine Signalwirkung. Wo früher einst Bienenstichmünder in Stummfilmen geschminkt wurden, sieht man heute breite, volle, grelle Lippen.

Mittlerweile benutzen täglich mehrere Millionen Frauen weltweit einen Lippenstift und pro Jahr werden rund 600 Millionen Dollar (383,5 Millionen Euro) für Lippenstifte ausgegeben, weitere 150 Millionen für die glänzenderen Varianten des Lipgloss . In den USA benutzen einer Umfrage zufolge sogar schon 55 Prozent der sechs- bis neunjährigen Mädchen regelmäßig Lippenstift.

Nun, ihr Mädels der Blogosphäre, zeigt her eure Lippenstift-Münder. Ich bin fast immer “natur”.

ganz ohne Lippenstift - na sowas!

:D

Schönes Wochenende!

31. März 2008 | Autor: Meg

Vor einigen Wochen habe ich mir eine äusserst schicke Jeans in den USA gekauft.  Letzte Woche kam die Nachricht vom Zoll, ich möge sie doch abholen und meine Zollgebühren bezahlen.  Heute war ich nun dort und wurde Zeuge einer lustigen Unterhaltung. Ein junger Mann brachte mir mein Päckchen und fragte, was denn drin sei. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass das Paket eine Jeans enthielte. Ich öffnete das Paket, der Mann schaute rein und nahm den Lieferschein, um die Papiere für mich fertig zu machen.
Neben mir stand ein Paar, welches gerade einen Kopfhörer aus einem Karton holte.Zollbeamtin: “Was ist denn das?”
Der Herr will gerade ansetzen, als ihm seine Frau (?) zuvorkommt:
“Sehen Se doch, das sind Kopfhörer für den Schießstand, damit die Kugeln nicht so fliegen!”
Zoll1: “Aha, ok”.
Geht zum Rechner, tippt, zieht die Stirn in Falten.
Zoll1: “Kann man das was anschliessen?”
Herr: “Wie gezz? Anschliessen? Naja, vielleicht ein Funkgerät?”
Zoll1: “Oder eine Stereoanlage?”
Frau: “Neeee, ich sach doch, das ist gegen die Kugeln!”
Herr: “Hör auf, das ist nicht gegen Kugeln, sondern gegen Trommelfell!”

Die Zollbeamte sucht weiter.
Rechts von mir öffnet eine andere Dame ein kleines Päckchen und holt schwarze Hundehalsbänder raus, die mit funkelnden Steinchen versehen sind.

Zoll2: “Oh, die sind hübsch! Der Größe nach muss das aber ein großer Hund sein!”
Frau: “Das ist für meine Töchter.”
Zoll2: “Ähm … Sie meinen Fetisch?”
Frau: “Neee, die tragen das als Schmuck!”

Zoll1 starrt immernoch auf ihren Monitor.
Zoll1: “Also kann man es nicht anschliessen?”
Herr: “Nein, zumindest ist hier kein Stecker dran”
Zoll1: “Wollen Sie ihn dann umtauschen?”
Herr: “Ähm, nein, das ist für einen Schießstand, da muss kein Stecker dran!”

Währenddessen kommt ein junger Mann herein. Er hat sich ein paar Schuhe in den USA gekauft. Die Zollbeamtin schnüffelt an den Schuhen.
Zoll3: “Leder?”
Junge: “Keine Ahnung, warum?”
Zoll3: “Wenn es Leder ist, zahlen sie nur 8%, statt 19%”
Aha.
Derweil bekam ich meine Unterlagen und verliess grinsend das Zollbüro. Verdammt, das wäre auch ein spannender Job gewesen … :)

Hallo und guten Tag, meine Lieben. Es war toll bei Frau Murmel, die Zeit verlief wie im Flug. Ich habe ein paar tolle Sachen und Geschichten im Gepäck, doch erstmal muss ich mich um meine Street Gigs kümmern :)

18. März 2008 | Autor: Meg

… das Image. Bis jetzt. Mal abgesehen von der aktuellen Umfrage, nach der ich - eurer Meinung nach - für den “Riesenschnauze-Award” kandidieren sollte, bin ich eher bescheiden und still. Und nun … nun will man, dass ich meine Macken offenbare. Macken? Ich habe das Wort erst … nachschlagen müssen. Und dann habe ich überlegt. Lange. Sehr lange. Und heimlich Froillein Muh für diesen Stock verflucht.

Und dann, dann fiel mir ein, dass ich dieses Stück bereits beantwortet habe! :grin: Aufgabe erledigt!
P.S. Murmel ist auch schon fertig!

Nun habt ihr euch sicher schon gefragt, wo Brother Louie abgeblieben ist? Kaum wird die Tante Meg zarte 32 Jahre alt, schon hat sie Löcher im Kurzzeitgedächtnis und vergisst den kleinen Reisenden, der eine phänomenale Zeit beim Onkel Eismann hatte, der allerdings keine Zeit hatte, einen netten Asylbericht zu schreiben, weshalb es diesmal nur Bilder gibt. Allerdings sind die Bilder echt super geworden, dafür, dass Onkel Eismann kaum fotografiert. Am liebsten mag ich die Bilder mit Thales. Das ist der Hund von Onkel Eismann.

Brother Louie ist nun bei Tante Hasenkind, die allerdings mit einer Grippe flach liegt, wandert dann zu Tante Murmel und nach Ostern darf sich Tante von Krötengrün freuen und ein Programm auf die Beine stellen, das eines Schafes wert ist. :)

Das Album beinhaltet mittlerweile 135 Bilder - ihr seid echt spitze! Und ich freue mich auf weitere Bilder. USA, Australien und Neuseeland werden folgen. Hat noch jemand Interesse? :)
Hier nochmal für alle der erste Schaf-Porno :mrgreen:

1. Februar 2008 | Autor: Meg

Während meiner Zeit in den Staaten, hatte ich das unglaubliche Glück, einen 3-jährigen neunmalklugen Jungen als besten Freund zu haben. Er heißt Nate (von Nathaniel), hat karottenrote Haare, eine Menge Sommersprossen, ein ansteckendes Lachen und - unter anderem - eine Menge Blödsinn im Kopf. Ab und an überraschte er mich mit seiner Ernsthaftigkeit, Beobachtungs- und Auffassungsgabe. Die Dialoge zwischen uns waren vergleichbar mit einem guten Tennis-Match.
Eines Morgens auf der Fahrt zu seiner Mutter in die Stadt. Die Strasse schlängelt sich entlang eines Flusses und ist recht kurvenreich. Nate sitzt hinten in seinem Kindersitz und spielt mit einer Batman/Heman/Whateverman-Figur.Nate: Meeeeheeeeg?
Meg: Hm?
Nate: Do you want to talk about it?
Meg: About what?
Nate: About how you’re feeling!
Meg: What’d ya mean?
Nate: Well, you’re driving kind of aggressively.
Meg: I do … what?! What are you talking about?

Nate spielt immernoch mit seinem Männchen, beobachtet mich allerdings im Rückspiegel, über den wir Augenkontakt halten.

Meg: Do I scare you? What do you mean by saying I’d drive aggressively?
Nate: Well, you do!
Meg: Aha.
Nate: Do you miss your familiy in Germany?
Meg: :shock:
Nate: You don’t have to, I’ve already TOLD YOU, that we’re your new family. Me, Daddy, Mommy and Henry. You don’t need the other ones. Actually, they can visit you though, but you don’t have to go back, ok?
Meg: Nate, I don’t get the point. What does my family have to do with my driving?
Nate: You’re kickin’ the brakes and that scares me!
Meg: You’re nuts. I’m not doing any of it - either scaring you or kicking the brakes. Why don’t you just play with ypur action figure and don’t bother me, ok?
Nate: See what I mean?!
Meg: Geez, what’s the problem?! You’re a 3 years old nosy ‘I know everything better than anyone’ kiddo!
Nate: But I’m your friend and your new family now!
Meg: Yeah and a big pain in the ass sometimes!
Nate: You’re not supposed to swear when I can hear you!
Meg: Well, don’t listen to me and stop arguing!
Nate: You can always talk to me, I won’t tell Mommy or Daddy.
Meg: I’m fine!
Nate: No …
Meg: NATE! Drop it! I’m fine.
Nate: I love you.
Meg: I love you, too.
Nate: Can we go to Wendy’s?
Meg: No.
Advantage: Nate.
I miss you, pumkin’.

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