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30. April 2008 | Autor: Murmel

Er ist das meinst verkaufte Kosmetikprodukt der heutigen Zeit.
Er galt als obszön, als anrüchig und als skandalträchtiges Phallussymbol:

Der Lippenstift.

Der Lippenstift war nach seiner Erfindung vor 125 Jahren lange Zeit verpönt. Nur niederes, einfaches und „billiges“ Weibervolk, Tänzerinnen und „leichte Mädchen“ malten sich – gerne auch provokativ vor dem Objekt der Begierde - die Lippen rot um den Männern den Kopf zu verdrehen.

Heute hingegen ist er nicht mehr wegzudenken aus jedem Schminketui und jeder Frauenhandtasche. Mit wenigen Handgriffen verwandelt Frau sich in ein schüchternes Mädchen oder männermordenden Vamp. Volle und gepflegte Lippen gelten als Attraktivitätsmerkmal, das so mal mehr und mal weniger betont werden kann. Schließlich können Lippen eine überaus sinnliche und erotische Komponente sein, die vor allem Männer anspricht, glaubt man einer Studie. Hier hat wohl besonders die Farbe rot eine Signalwirkung. Wo früher einst Bienenstichmünder in Stummfilmen geschminkt wurden, sieht man heute breite, volle, grelle Lippen.

Mittlerweile benutzen täglich mehrere Millionen Frauen weltweit einen Lippenstift und pro Jahr werden rund 600 Millionen Dollar (383,5 Millionen Euro) für Lippenstifte ausgegeben, weitere 150 Millionen für die glänzenderen Varianten des Lipgloss . In den USA benutzen einer Umfrage zufolge sogar schon 55 Prozent der sechs- bis neunjährigen Mädchen regelmäßig Lippenstift.

Nun, ihr Mädels der Blogosphäre, zeigt her eure Lippenstift-Münder. Ich bin fast immer “natur”.

ganz ohne Lippenstift - na sowas!

:D

Schönes Wochenende!

2. April 2008 | Autor: Meg

Des öfteren habe ich mich als großer Fan der Zeitschrift “emotion” geoutet, doch nun überlege ich, ob ich den Herrschaften eine E-Mail schreibe, nachdem ich einen Test über/zur meine(r) “dunkle(n) Seite” gemacht habe. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Typ A: Der heimliche Vamp
Damit hätten Sie nicht gerechnet: In der netten und umgänglichen Frau, die im Elternbeirat so beliebt ist, steckt ein impulsives Weib. Als Dottoressa Jekyll sind Sie teamfähig und hilfsbereit, als Miss Hyde könnten Sie ohne Umschweife auf einen Mann losgehen, den Sie begehren und ihn ebenso kalt wegwerfen, wenn das Begehren erloschen ist. Und es erlischt schnell, es sei denn, er bietet Ihnen Widerstand, fordert Ihren Kampfgeist heraus. Konkurrentinnen nehmen Sie nicht wahr: Ihr Blick ist fest auf die Beute gerichtet. Sie würden eigentlich auch gern im Bett die Regie übernehmen die Sie vielleicht heimlich schon haben. Weil Sie so nett sind.

TIPP: Wenn Ihnen jemand etwas sagt, das Sie nicht wirklich bezaubert lächeln Sie nicht. Bleiben Sie kalt. Und halten Sie das ein paar Stunden durch. Sie werden sich wundern, welche Macht Ihnen das verleiht, und Sie werden die Macht genießen. Aber gewöhnen Sie es sich nicht an es wirkt nicht lange, und Sie müssen die Dosis steigern. Das ist dann was für echte Vamps. Es sei denn, Sie wollen …

Es stimmt 100%ig: damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin zwar nicht im Elternbeirat, aber ich war jahrelang Klassensprecherin und wäre mit Sicherheit eine hervorragende Betriebsrätin, wenn ich mich aufstellen lassen würde. Ich bin überrascht, dass dieser Test so dermaßen ins Schwarze trifft, auch wenn ich mich selbst niemals als Dottoressa Jekyll und Miss Hyde verglichen hätte, doch den Tipp werde ich mir für ein, zwei Personen/Situationen sehr zu Herzen nehmen und demnächst praktizieren … mit Sicherheit.

Was ist mit euren dunklen Seiten - und ich meine nicht nur den Test:mrgreen: