| |
Mrz 13
geschrieben von Meg in Geburtstag
Gestern kam ein Geschenk für mich an. Und ich darf es nicht aufmachen. Es ist für mich. Und ich darf es noch nicht aufmachen. Ich kann sowas nicht leiden. Vor Weihnachten auch sowas. 4 oder 5 Tage vorher. Und, was steht drauf? “Nicht vor dem 24.12. öffnen”.
Das ist gemein. Aber ElMar guckt. Und ich kann nicht mal spingsen. Verdammt.
Es ist doch für MIIIIIIHIIICH! Menno.
Mrz 13
geschrieben von Meg in Daily thoughts
Fast jeder von uns hat sich bereits einmal in seinem Leben beworben.
Ob es das Schulpraktikum war, der Ausbildungsplatz, die neue Stelle - die einen haben mehr, die anderen weniger Erfahrungen auf dem Gebiet.Nun gibt es Menschen, die ihren Preis kennen und sich auch nicht drunter verkaufen, es fällt ihnen leicht, über die Vorzüge, Qualifikationen, Können zu sprechen, sich entsprechend offen, aber nicht zu aufdringlich zu verkaufen, die richtigen Worte zu wählen und den Personal-, oder zukünftigen Chef um den Finger zu wickeln und die Mitbewerber aus dem Rennen zu werfen.
Dann gibt es Menschen, die von Grund auf eher …. bescheiden sind. Vielleicht ist das der falsche Ausdruck und introvertiert würde besser passen oder aber, sie haben eine große Klappe, solange sie sich selbst nicht verkaufen müssen. Zu dieser Gruppe gehöre ich auch. Ich weiß, was ich kann und ich mache meine Arbeit gewissenhaft, dennoch mit Elan, frischen Ideen, einer Prise Perfektion und Enthusiasmus.
Allerdings ist es auch schon einige Jahre her, seit ich mich beworben habe.
weiter »
Mrz 11
geschrieben von Meg in Musik
von “A Fine Frenzy” hörte ich heute abend auf dem Weg nach Hause.
Ich lebe in einer äußerst glücklichen Beziehung mit einem Mann, mit dem ich eines Tages noch knutschen möchte, nachdem wir mit über 90 unsere Zähne ins Glas gelegt haben.
Doch heute erinnerte ich mich an einen Mann, auf den das Lied verdammt gut passt.
Ich trauere ihm nicht hinterher, denn ich bin angekommen. Doch das Lied erinnerte an ihn, vielmehr der Text.
Das Lied heißt “Almost lover” und hier findet ihr eine Auswahl bei YouTube. Ich verlinke absichtlich kein einzelnes Video, denn wer weiß, ob es in 2 Minuten noch da ist … Hört. Lasst es wirken. Achtet auf die Stimme. Und beim 2. oder 3. Mal Hörvergnügen auch auf den Text.
Ich mag es. Sehr.
Mrz 04
geschrieben von Meg in Daily thoughts
von perfekt glatten Beinen!
Nun, wenn ich aus dem Fenster schaue, kommt mir der Gedanke an das letzte Jahr: War das schon der Frühsommer? Seit 2 Tagen regnet und stürmt es. Die Röcke können im Schrank bleiben. Die Beine können noch weiterhin ihrem Winterschlaf frönen - nicht? Keine Chance. Sowas habe ich mir erlaubt, als ich noch Single war. Schließlich stehe ich auch nicht drauf, wenn mein geliebter Geliebter die zarte und empfindliche Haut in meinem Gesicht und an meinen Oberschenkeln mit seinem kratzigen 4-Tage-Bart wund scheuert. Gut, ich rasiere nicht jeden Tag alles, zum einen, weil es so schnell nicht wächst und zum anderen, weil es einfach ARBEIT ist. Ich möchte unter der Dusche entspannen oder in der Badewanne. Und nicht arbeiten.
Also nahm ich etwas Geld in die Hand und wollte geübte Menschen an meine überflüssige Körperbehaarung lassen, auf dass sie diese für einige Monate entfernen.
Dazu musste ich erst die Haare an den Beinen auf einige Millimeter züchten. Je länger sie sind, desto besser lassen sie sich … entwachsen.
Männer sollten nicht weiter lesen, das ist nichts für weicheiige zarte Gemüter.
Heißer Wachs. Kalt ist für Bübchen. Pah! Leider machte die Profi-Entwachserin einen Fehler: Sie kündigte AN, wenn sie einen Streifen abzog. Somit hatte mein Hirn genug Zeit alles auf Alarm zu stellen und ANGST im Körper zu streuen. Verdammter Mist. Ich bat sie, dies zu unterlassen, mir ein Schnitzel ans Ohr zu labern und mich zu foltern, ohne Ankündigung. Nach 3-4 Streifen war der Rest PillePalle und ich war fast traurig, als sie fertig war.
Die Beine bestanden JEDEN Seidentuch-Test. Glatt, haarlos - für die kommenden Wochen. Danach kam die Scham.
Heißes Wachs. Ich erspare euch die Einzelheiten.
[Die ersten Männer fallen in Ohnmacht. Ja, man kann auch das Gehänge entwachsen ... !]
Dabei ist das alles sehr harmlos. Früher … früher war alles anders:
4000 Jahre vor Christus wurden die lästigen Härchen mit Muschelschalen und Steinen von den Beinen geschabt. 1500 v.Chr. wurden die Haare mit Hilfe eines Fadens entfernt oder - wenn man Geld hatte - einzeln mit einer Pinzette entfernt. Was für ein elender job!
500 n. Chr. rissen sich die Ägypterinnen die Haare mit Pech aus.
Im Mittelalter standen die Frauen angeblich auch auf glatte Beine und ließen sich die Haare mit einer Tinktur aus gebranntem Ätzkalk, Öl und Wasser entfernen.
Doch noch schlimmer finde ich den EPILATOR! Aua.
Egal welcher Methode Frau sich bedient: Haare gehören auf den Kopf und als Wimpern und Augenbrauen ins Gesicht. Sonst sollten sie … nicht vorhanden sein.
Ich lasse mal wieder … wachsen, damit ich (ent)wachsen lassen kann. [Noch ein Beispiel dafür, wie bescheuert die dt. Sprache ist]
Mrz 02
geschrieben von Meg in Projekt 52
Das lustigste an dem Thema der KW 9 beim Projekt 52 waren meine Grimassen vor dem Spiegel.
Als ich das Thema erfahren hatte - “Die Farbe Rot” dachte ich als erstes an Blut. Bloß: Wie kriege ich es hin, dass ich mich schick schneide und einen dunkelroten Tropfen fotografiere? Gehe ich doch nach x Jahren zur Blutspende? Keine schlechte Idee, doch leider hatte ich keine Zeit dafür.
Deshalb stand ich gestern Abend vor dem Spiegel und tat, was ich verdammt gut kann: Grimassen schneiden. Ich schnitt, schnitt und schnitt und auf einem fand sich der geschminkte Mund.
Mein Beitrag:

Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52
Feb 27
geschrieben von Meg in Holz
Das bin ich. Kein Scherz. Trotz Kurven, halblanger Haare und eindeutig weiblicher Attribute ist mein Wesen androgyn. Dennoch nehme ich gerne das Stöckchen von Frau Tommy entgegen und mache mich auf die Suche nach
3 männliche Eigenschaften
-> für mich ist ein Wagen mehr als ein Mittel um von A nach B zu kommen. Ich habe Benzin im Blut und wenn ich nicht so verdammt gut in meinem Beruf wäre, wäre ich gerne gleich nach Bärenmarkenbär Rennfahrerin geworden.
-> Dekoration muss praktisch sein: Vasen, Kerzenständer. Figürchen und Schnickschnack braucht kein Mensch, Staubfänger
-> mein Lieblingswerkzeug ist die Kreissäge. Meine Säge-Künste sind legendär. Wenn Linchen mal Zeit hat, kann sie ja berichten
&
3 weibliche Eigenschaften
-> ich creme, creme, creme - alles!
-> graue Haare werden sofort beseitigt
-> ich bin enorm multitaskingfähig und die geborene Strategin!
Mein aktuelles Parfüm
Armani “Code” wechselt sich ab mit “ZEN” von Shiseido
Frau Murmel, Du bist gefragt. 
Und alle anderen, die sich angesprochen fühlen.
Feb 24
geschrieben von Meg in Projekt 52
Das Thema der 8. KW beim Projekt 52.
Seit ich 4 Jahre alt bin, trage ich eine Brille. Damals habe ich gleich 4 Dioptrien auf die Nase bekommen, ich bin weitsichtig. Verdammt gut kann ich mich daran erinnern, dass ich ständig mit dem Kopf an den Türrahmen knallte und mir oft schwindelig war, die Brille war schlichtweg zu stark, doch die menschlichen Augen sind ein kleines “Wunder” und so gewöhnten sich auch meine schnell an die Brille.
Einen Vorteil hatte sie: Ich habe nie aufs Maul gekriegt, denn ich weigerte mich, sie abzusetzen. Ihr müsst wissen, ich war schon als Kind recht clever.
Mit 12 Jahren wurde ich am linken Auge operiert. Leider wurde das Auge bei der Operation mehr beschädigt als “repariert”, was zur Folge hat, dass ich auf dem linken Auge ca. 40% Sehkraft habe. Ich schaue also hauptsächlich durch mein rechtes Auge. Komisch, denn eigentlich ist die linke Seite meine starke Seite.
Mit Kontaktlinsen und Brille komme ich an 100%. Doch eine Lasik (Augenlasern) kommt für meine Augen (mit Hornhautverkrümmung) nicht in Frage. Die Wissenschaft ist bei Weitsichtigkeit leider noch nicht soweit, wie bei der Kurzsichtigkeit. Die meisten Menschen sind kurzsichtig.
Daher auch meine Angst, eines Tages … blind zu sein. Sie ist nicht präsent, da ich hervorragende Linsen habe. Doch ist sie die einzige Angst, die ich habe. Zum Glück.

In Brailleschrift: “Ich habe Angst zu erblinden”.
Danke ElMar für die Arbeit in Photoshop.
Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52
Feb 23
geschrieben von Meg in Daily thoughts
Sobald Frau etwas mehr auf den Hüften trägt und nicht mehr bei „Hungrig&Mager” von der Stange kaufen kann, wird sie in Deutschland in Sack und Asche gehüllt. Ich bekomme eine mittelschwere Krise, wenn ich durch die gängigen Kataloge blättere, die mittlerweile alle eine „fluffige Frau”-Sparte haben, und die Farben und Schnitte sehe.
Bei Gr. 38 werden die Shirts bis zum Bauchnabel geschnitten und zeigen jede Rippe einzeln, die Jeans sitzt knapp über der Arsch-Ritze und eine Frau, die Brüste, Hüften und einen Pracht-Arsch hat, steckt man in schwarz, lila, dunkelgrün und grau. Mit einem V-Ausschnitt versehen, der gerade mal lang genug ist, um der Trägerin nicht den Hals abzuschnüren.
Versteht mich nicht falsch: Ich möchte eine Rubens-XXXL-Frau nicht in hot pants und tank-top sehen, aber es gibt doch MEHR als das!
Meine Recherchen zum Thema „eShop usablility” führten mich durch Gugel-Link-Hopping auf einige amerikanische Seiten, bei deren Anblick mir die zarten Äugleins aus den Höhlen traten. Unter anderem habe ich mir die Website von Torrid angeschaut. Erinnert ein wenig an die „Kampagne für wahre Schönheit” von Dove. Frauen mit Kurven. Mit echten Kurven. Keine 38-Stangen, die Mode für 46-Größen präsentieren. Soviel Phantasie hat kein Mensch, dass er sich ein 38er Kleid an einer 46er Frau vorstellen kann, ohne ins Essen zu brechen, dabei kann das SEHR gut aussehen.
weiter »
Jul 17
geschrieben von Meg in Daily thoughts
Ich lese … “Die einsamen Schrecken der Liebe’ von James Meek. Wunderschön!
“Ich bin eine Verkörperung. Des Zorns, der ist, und der Liebe, die sein wird”
Ich trage … einen pochenden Kopf auf meinem Hals, immer noch Schuhe, obwohl ich zuhause am liebsten barfuß laufe und Kontaktlinsen. Außerdem etwas viel Verantwortung, aber am Wochenende lege ich sie ab.
Ich habe … ein Ziel vor Augen, weshalb ich heute nach der Arbeit wieder 40 Bahnen schwimmen werde.
Ich höre … den Atem des besten Mannes in meinem Leben und das neue “Coldplay”-Album
Ich trinke … einen Traube-Cassis Eis-Tee mit Kamille und Vitamin C. EISkalt schmeckt er nicht schlecht.
Ich esse … gerne.
Ich stehe … nicht gerne. Lieber laufen oder sitzen.
Ich gehe … gleich raus in den Hof und atme tief ein. Vor dem Fenster steht ein Springbrunnen.
Ich lache … oft. Manchmal auch gehässig.
Ich sehe … am liebsten den Menschen direkt ins Auge.
Ich mag … mein Leben.
Ich schreibe … jeden Tag. Manchmal nur im Kopf.
Ich weiß … dass ich manchmal auf sehr hohem Niveau jammere. Und schäme mich nicht dafür.
Ich möchte … nichts ändern. Nur etwas mehr Zeit für das Wesentliche haben.
Wer möchte?
|
|
Letzte Kommentare