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23. Juli 2008 | Autor: Meg

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14. Juli 2008 | Autor: Meg

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19. April 2008 | Autor: Meg

Die Anekdote:
Der Kongress war bereits um 17 Uhr zu ende und ich hatte meine Rückfahrt um 19:11 Uhr gebucht. Doch so lange wollte ich in Wiesbaden nicht bleiben, also suchte ich mir eine frühere Verbindung raus. Ich sprang also in den ICE in Frankfurt, der mich in ca. 40 Minuten nach Siegburg bringen würde. Zu spät sah ich, dass ich im Gang zwischen 2 1. Klasse-Wagons stand. Da ich keine Lust hatte, durch den vollen Zug zu laufen, stellte ich meinen Koffer dort ab, stöpselte den iPod ein und schaute aus dem Fenster.Nach 10 Minuten gesellte sich eine Dame mittleren Alters zu mir. Sie war sehr schick angezogen, duftete sehr angenehm, war perfekt frisiert und lächelte mich an, wie ich da in Turnschuhen, Jeans, Parka, iPod, Wuschelhaaren und roten Wangen stand.
“Ah, wissen Sie”, sagte sie, “ich buche auch immer 1. Klasse, dann muss man nicht rumstehen, wie bestellt und nicht abgeholt, nicht wahr? Doch manchmal mache ich es wie Sie, ich schleiche mich raus und stelle mich in den Gang. Wir sitzen eh viel zu viel, oder”?

Ich: d040.gif

Wenn ihr das lest, sitze ich auf einem Motorrad. Ohne Füherschein und habe entweder den Spaß meines Lebens oder mir längst in die neue Biker-Hose gemacht :eek: … Schönen Samstag!

Und jetzt etwas zum Web 2.0-Kongress:

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8. Januar 2008 | Autor: Meg

Müsste ich. Eigentlich. Andererseits würde er das nicht verstehen. Nicht, dass ich ihm nicht vertraue, das tu ich. Mein Leben würde ich ihm anvertrauen. Ich schliesse die Augen, wenn er Auto fährt, das ist ein Liebesbeweis, schliesslich bin ich die schlechteste Beifahrerin der Welt. Ich spreche mit ihm über Frauen-Probleme, Pickelchen hier oder Rasurbrand da. Auch das kommt vor. Gut, ich schliesse die Tür, wenn ich auf die Toillete gehe, doch das hat nichts mit mangelndem Vertauen, sondern mit guter Kinderstube zu tun. Wenn ich auf eine einsame Insel ziehen müsste würde, würde ich ihn mitnehmen. Aber eben nicht nur ihn. Das ist das Problem.

Ich erkläre ihm gerne und plausibel das PMS-Problem, ich kann ihm auch erklären, warum eine 178 cm kleine Frau eine Hose mit Beinlänge von 116 cm braucht, obwohl die Beine sooo lang nicht sind. Ich kann ihm auch erklären, warum Zutaten für Plätzchen 90€ kosten und warum Deko tatsächlich keinen praktischen Zweck erfüllen muss.
Er versteht auch - denke ich - dass eine Frau mehr als 2 Paar Jeans braucht und ein Mantel nicht gleich ein Mantel ist.

Auch die Tatsache, dass ich das Büro wohnlicher gestalten will, hat er geschluckt, obwohl es ihm reicht, dass es praktisch ist.

Doch eines kann ich ihm nicht plausibel erklären.

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27. Dezember 2007 | Autor: Meg

Nachdem ihr nun hier und da mitbekommen habt, dass ich nicht zu den Frauen gehöre, die seit ihren 20ern eine Profi-Küche haben und auch die weiblichen Koch-Gene durch die (Kräuter-)Töpfe und Schüsseln hüpfen lasse, habt ihr euch vielleicht gefragt: Warum hat ausgerechnet DIE ein Kochbuch mit einem Autogramm von Horst Lichter bekommen?
Das hat einige Gründe:

Zum einen bin ich ein bisschen in den Horst verliebt. Nicht primär in seinen Schnäuzer, auch wenn mein Freund ein Bärtchen trägt, so muss dieses regelmäßig gestutzt und gepflegt werden, alles, was ausartet und wuchert lege ich nicht unter “ästhetisch und schön” ab, doch dem Horst steht das ausgezeichnet. Es ist vielmehr sein Humor, seine Schlagfertigkeit, seine Liebe zu Sahne und Butter, seine Art, aus dem einfachsten Kartoffel-Püree etwas zu zaubern, dass den empfindlichsten Gaumen sanft küssen würde. Der Horst ist MEIN Vorbild. Das ist die Theorie. Nun habe ich das erste Kochbuch (von ihm hier liegen), habe die nächsten Termine mit ihm im TV in meinem Outlook-Kalender markiert und werde mich heute Abend an das erste Rezept wagen:
Lachsnudeln mit Salbei-Whiskey-Sauce

Beim Verfassen von Texten für das Blog bin ich die Ruhe selbst. Es fällt mir nicht schwer, bei geschäftlichen Terminen souverän zu bleiben und wenn es um das Gelbe vom Ei geht, die Nerven zu behalten, doch wenn ich mich in die Küche stelle, das Buch mit dem Rezept aufschlage, im Kopf durchgehe, ob ich auch wirklich alle Zutaten zusammen habe, fängt mein Puls an zu rasen und das Herzchen puckert wesentlich schneller, als nach dem Sprint aus dem Keller mit einem vollen Wäschekorb ( a propos … ).
Nachdem ich ElMar heute mit einer höllischen Hühnersuppe mit frischem Ingwer, Frühlingszwiebeln, Sojasauce, Safran und Reis versorgt habe und er nun die Kuschel-Decke vollschwitzt und seine geschwollenen Mandeln kuriert, werde ich in 2 Stündchen die Küchentür hinter mir schließen und in eine Welt tauchen, die vor 2-3 Jahren noch eine Unbekannte war. Ich kannte 2 Gewürze: Pfeffer (mochte ich nicht) und Salz. Das eine habe ich nicht benutzt, das andere dafür inflationär. Ich aß max. 1x in der Woche warm, konnte allerdings 10 verschiedene Varianten Rucola-Salat zubereiten.

Die Wende kam, als ElMar bei unserem ersten Rendezvous 4 Stunden lang eine Paella zubereitete und ich Murmel fragen musste, wie man ein Ei kocht. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.
Seitdem probiere ich aus, experimentiere, zaghaft am Anfang, immer mutiger mit der Zeit, ich koche unglaublich gerne für Familie und Freunde und ein bisschen freue ich mich schon, wenn sie erstaunt auf ihren Teller schauen, auf dem nicht NUR Salat liegt :)
Freiwillige vor? ;)
Wie ist eure Einstellung zum kochen? Für sich selbst, für Freunde? Kocht ihr gerne nach Rezept oder improvisiert ihr eher? Was ist eure Achillesferse, wenn es um die kulinarische Akrobatik geht und was euer Steckenpferd?

Highlight of the day: Horst-Happening in der Küche
Lowlight of the day: Mein Herz¹ ist krank.

Edit: Melde ERFOLG: Es war saulecker! :)

Lachsnudeln mit Salbei-Whiskey-Sauce

¹ElMar