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14. Juli 2008 | Autor: Meg

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22. Mai 2008 | Autor: Meg

Diese Überschrift sieht komisch aus. Doch Katzenfreunden wird sie bekannt vorkommen. Ich gestehe bereits an der Stelle, dass ich kein Katzenfreund bin, allerdings auch nicht ihr Feind, solange sie nicht versuchen ihr 7. Leben als Kühlerfigur meines Wagens verbringen zu wollen und mir nicht innerhalb von wenigen Minuten auf den Schoss hüpfen und schnurren. Von Katzenhaltern habe ich gehört, dass sich diese Fellknäuel immer die Leute aussuchen, von denen sie “spüren”, dass sie nicht gemocht werden und diese versuchen sie dann zu becircen.

Liebe Katzen, ihr könnt euch die Mühe sparen. Ich stehe auf Hunde. Und damit sind nicht die “kick dogs” und Fußhupen gemeint, sondern alles ab einer Schulterhöhe von 40 cm. Richtige Hunde also. Meine Lebensumstände erlauben mir jedoch keine Hundehaltung, mein Arbeitgeber ist nicht begeistert, wenn ich mit einem kleinen Rotti-Sennen-Mischling im Termin sitze. Leider.

Deshalb werde ich noch warten müssen, bis ich irgendwann pensioniert bin und mir einen Hund zulegen kann.

Umso mehr freue ich mich (fast) jeden Tag, wenn ich die wunderschöne Hundedame von Conni bewundern darf oder bin tierisch aus dem Häuschen, wenn wir uns Lara ausleihen und mit ihr in den Wald gehen. A propos Lara: Bitte, bitte, bitte - lebe nochmal solange, ja? Seufz.

Doch um auf die Katzen und dieses merkwürdige Ohren-Ding zurückzukommen: Hello Kitty (hier werden jetzt Sari, Schokoschaf und noch ein paar andere Kinder Mädchen Frauen freudig aufschreien) wird Botschafterin für Japan.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Eine fiktive, japanische Figur wird nun als Botschafterin für Japan als Urlaubsland werben. Sie ist jetzt … Tourismusgesandte. Eine FIKTIVE KATZE!
Diese - mit wenigen Streichen gezeichnete - Katze begann ihre Karriere bereits 1974 als Motiv auf einer Geldbörse und heute tragen erwachsene Frauen Ringe, Shirts und Unterwäsche mit diesem Viech :eek:

Naja, ich bin wenigstens ehrlich und gebe zu, dass Betty Boop auf meinem Höschen prangt. Und nun werde ich das Murmel-Zimmer noch etwas herrichten und die Dame später vom Bahnhof abholen.

Morgen stößt noch Frau Tommy dazu und dann … dann wird Geschichte geschrieben, meine Lieben :)

Außerdem bin ich dem Ruf von Herrn Winkelsen gefolgt und habe ein Badeoutfit-Bild eingereicht … findet ihr es?

18. Mai 2008 | Autor: Meg

Seit fast 10 Jahren lebe ich nun hier. Einige Gewohnheiten habe ich angenommen, das bekannte rheinische Gemüt hatte ich bereits “on board”, doch den Dialekt werde ich nicht annehmen, auch wenn ich mich manchmal dabei ertappe, dass ich “watt” und “datt”, statt “was” und “das” sage oder “Mach mal die Tür bei” und “Die Milch ist um”. Danach ärgere ich mich über mich, denn Hochdeutsch finde ich nach wie vor am schönsten. Sind wir bei Linchen und Timo, fällt ElMar auch schon mal leichter ins rheinländische und schwupps, werde ich “gezankt” (= geärgert), denn während ElMar und Linchen hier geboren sind, Timo sich den Dialekt in den letzten Jahren angeeignet hat (naja, die hatten 40 Jahre lang nöscht!), verstehe ich nur Bahnhof ;)

Dennoch muss ich sehr lachen, wenn ich einen Text lese, wie den folgenden:

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3. Mai 2008 | Autor: Murmel

Ja! Endlich ist es wieder soweit. Die Temperaturen steigen so in die Höhe, dass Frau es schonmal wagen kann, sich obenrum frei zu machen. … Viel zu lange hat es gedauert. Eingepackt und beengt weicht offen und luftig. Nachdem jetzt auch der Schutz eingebaut ist, macht es gleich nochmal soviel Spaß! Die erste Runde habe ich eben schon gedreht, nachdem wir erst “unter der Dusche” waren.

Die Cabrio-Saison 2008 ist hiermit eröffnet. Mein persönlicher Luxus.
Juchu!

Morgen-Meldung aus dem Käseland: “Die Sonne scheint, das Boot fährt.” :)

Kategorie: Murmel(ei)  | Tags: , , , ,  | 10 Kommentare
27. Februar 2008 | Autor: Meg

Das bin ich. Kein Scherz. Trotz Kurven, halblanger Haare und eindeutig weiblicher Attribute ist mein Wesen androgyn. Dennoch nehme ich gerne das Stöckchen von Frau Tommy entgegen und mache mich auf die Suche nach

3 männliche Eigenschaften

-> für mich ist ein Wagen mehr als ein Mittel um von A nach B zu kommen. Ich habe Benzin im Blut und wenn ich nicht so verdammt gut in meinem Beruf wäre, wäre ich gerne gleich nach Bärenmarkenbär Rennfahrerin geworden.
-> Dekoration muss praktisch sein: Vasen, Kerzenständer. Figürchen und Schnickschnack braucht kein Mensch, Staubfänger
-> mein Lieblingswerkzeug ist die Kreissäge. Meine Säge-Künste sind legendär. Wenn Linchen mal Zeit hat, kann sie ja berichten ;)

&

3 weibliche Eigenschaften

-> ich creme, creme, creme - alles!
-> graue Haare werden sofort beseitigt
-> ich bin enorm multitaskingfähig und die geborene Strategin!

Mein aktuelles Parfüm

Armani “Code” wechselt sich ab mit “ZEN” von Shiseido

Frau Murmel, Du bist gefragt. :)
Und alle anderen, die sich angesprochen fühlen.

1. Februar 2008 | Autor: Meg

Nach 11 Lebensjahren und einer Dauer-Betankung mit normalem “Jesöff”, bekommt meine Rennsemmel seit Anfang Januar den guten Super-Sprit. Warum? Den Autofahrern unter euch wird vielleicht aufgefallen sein, dass das Normal-Benzin, welches stets etwas günstiger war als Super nun genauso viel kostet. Warum? Nun, weil man mehr Zapfsäulen für den neumodischen Kram braucht, den man demnächst anbieten kann und normales Benzin ausgedient hat.

Nun gehöre ich zu den “Pendlern”, die jeden Tag 12 km zur Arbeit fahren. Landstraße, denn über die Autobahn bräuchte ich zu lange, diese ist meist überfüllt. Ich bilde mir ein, dass meine - Leid, Kummer und Billig-Fraß gewohnte - Rennsemmel nun etwas weniger Sprit verbraucht, bzw. wenn der Tank leer ist, habe ich mehr km geschafft. Sei es drum, vielleicht schafft der Wagen dadurch ja noch ein paar 1000 km, ich würde es mir wünschen, denn auf der TopTen-Liste der nächsten Wünsche ist KEIN Auto drauf. Eher kaufe ich mir einen Roller, was vermutlich dazu führen würde, dass ich nur noch nachts damit fahren darf, damit sich ElMar nicht für mich schämen muss, wenn er mit seiner Gummikuh auf den Hof brettert.

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30. Januar 2008 | Autor: Meg

Gestern auf dem Weg nach Hause sah ich einen Aufkleber an einem Auto, welches vor mir fuhr. Normalerweise achte ich nicht drauf, denn entweder ich kann es nicht entziffern oder die Sprüche sind alt und unlustig (z.B. Ich unterstütze jede Frauenbewegung - Hauptsache sie ist rhytmisch oder Meiner ist 21 m lang), doch diesmal war es der Wagen UND der Aufkleber:

‘Frauen, die versuchen so gut zu sein wie Männer, haben keinen Ehrgeiz’
Der Aufkleber klebte auf einer nigelnagelneuen S-Klasse, die von einer Frau gefahren wurde.
Gut, soweit würde ich nicht gehen, aber der Spruch ist gut.

Daraufhin:

Remember, Ginger Rogers did everything Fred Astaire did - but she did it backwards & in high heels :)

Ich wünsche euch eine schöne Wochen:Mitte. Ich passe heute. Akku (fast) leer.

Kategorie: Daily thoughts  | Tags: , , ,  | 42 Kommentare
15. Januar 2008 | Autor: Meg

Während ich in den Staaten lebte, profitiere ich sehr oft von der Faulheit der Amerikaner, die große Klasse darin sind, Dinge zu erfinden, die das Meistern des Alltags sehr erleichtern und die eigene Bewegung auf das Mindeste reduzieren. Man kann alles telefonisch/via Internet nach Hause bestellen und liefern lassen, die Briefe/Post frankieren und abholen lassen. Die Wäsche wird bei Bedarf auch abgeholt und gewaschen + gebügelt nach zurück gebracht. Das klingt nach Luxus, doch soviel kostet es nicht und immerhin spart man auf der anderen Seite eine Menge Geld, die man sonst z.B. für Schuhe, nette Anziehsachen, Parties, Kino, Café- und Restaurant-Besuche, etc. ausgegeben hätte. Neue Schuhe und Klamotten braucht man nicht, denn man geht selten vor die Tür und wenn man BBQ gemacht wird und Leute eingeladen werden, dann trägt man eh nur Jogging-Anzug und zeigt Maurer-Dekoletté.

Als ich dort lebte, hatte ich kleine Kinder zu betreuen und musste den Alltag mit ihnen meistern, was mir in 99,9% der Fälle auch gut gelang. Über das 0,1% werde ich ein anderes Mal berichten. Am besten fand ich die ganzen “drive in”-services, denn bevor ich beide Kinder aus den Kindersitzen geschält habe und sie danach wieder in den Wagen verfrachtet, angeschnallt und zufrieden gestellt hatte, war es doch einfacher das Fenster runterzulassen und die Geschäfte so zu erledigen. Post am Schalter aufgeben und erledigen, Geld abheben, einzahlen, Überweisungen tätigen, Checks einlösen. Nicht etwa mit einem Automaten, nein … an jedem Fensterchen eines drive-in oder drive-thru saß ein richtiger Mensch.

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9. Januar 2008 | Autor: Meg

Alles wird “pimped” in dieser Zeit. Früher haben wir unsere Federmäppchen vollgeschmiert und es als individuelles Kunstwerk angesehen. Mir schnürte es die Kehle zu, wenn ich zusehen musste, wie mein Bonzen-Mitschüler ihre nigel-nagel-neuen Bree-Echt-Leder-Ranzen mit Edding beschmierten oder billige Bravo- und Popcorn-Aufkleber von NKOTB oder Kylie Minogue drauf klebten. Meine Mutter hätte mich von Soest bis nach Castrop-Rauxel gekloppt, wenn ich sowas gemacht hätte. Aber die Chance sollte ich niemals bekommen. Danach “pimpten” wir unsere Autos, indem wir vermeintlich individuelle Aufkleber drauf klebten (”Petting statt Pershing” oder “Fighting for peace is like fucking for virginity”), die Tatsache, dass 50% der Mitschüler ihre Aufkleber in der gleichen Werkstatt von Pepe gekauft hat. Es wurde ein neuer Kult geboren: Wir machten Beulen an den Wagen und lackierten den zerstörten Lack in auffälligen Farben. DAS war Individualität, die man sich leisten konnte, die kreativ war.

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27. Dezember 2007 | Autor: Meg

Nachdem ihr nun hier und da mitbekommen habt, dass ich nicht zu den Frauen gehöre, die seit ihren 20ern eine Profi-Küche haben und auch die weiblichen Koch-Gene durch die (Kräuter-)Töpfe und Schüsseln hüpfen lasse, habt ihr euch vielleicht gefragt: Warum hat ausgerechnet DIE ein Kochbuch mit einem Autogramm von Horst Lichter bekommen?
Das hat einige Gründe:

Zum einen bin ich ein bisschen in den Horst verliebt. Nicht primär in seinen Schnäuzer, auch wenn mein Freund ein Bärtchen trägt, so muss dieses regelmäßig gestutzt und gepflegt werden, alles, was ausartet und wuchert lege ich nicht unter “ästhetisch und schön” ab, doch dem Horst steht das ausgezeichnet. Es ist vielmehr sein Humor, seine Schlagfertigkeit, seine Liebe zu Sahne und Butter, seine Art, aus dem einfachsten Kartoffel-Püree etwas zu zaubern, dass den empfindlichsten Gaumen sanft küssen würde. Der Horst ist MEIN Vorbild. Das ist die Theorie. Nun habe ich das erste Kochbuch (von ihm hier liegen), habe die nächsten Termine mit ihm im TV in meinem Outlook-Kalender markiert und werde mich heute Abend an das erste Rezept wagen:
Lachsnudeln mit Salbei-Whiskey-Sauce

Beim Verfassen von Texten für das Blog bin ich die Ruhe selbst. Es fällt mir nicht schwer, bei geschäftlichen Terminen souverän zu bleiben und wenn es um das Gelbe vom Ei geht, die Nerven zu behalten, doch wenn ich mich in die Küche stelle, das Buch mit dem Rezept aufschlage, im Kopf durchgehe, ob ich auch wirklich alle Zutaten zusammen habe, fängt mein Puls an zu rasen und das Herzchen puckert wesentlich schneller, als nach dem Sprint aus dem Keller mit einem vollen Wäschekorb ( a propos … ).
Nachdem ich ElMar heute mit einer höllischen Hühnersuppe mit frischem Ingwer, Frühlingszwiebeln, Sojasauce, Safran und Reis versorgt habe und er nun die Kuschel-Decke vollschwitzt und seine geschwollenen Mandeln kuriert, werde ich in 2 Stündchen die Küchentür hinter mir schließen und in eine Welt tauchen, die vor 2-3 Jahren noch eine Unbekannte war. Ich kannte 2 Gewürze: Pfeffer (mochte ich nicht) und Salz. Das eine habe ich nicht benutzt, das andere dafür inflationär. Ich aß max. 1x in der Woche warm, konnte allerdings 10 verschiedene Varianten Rucola-Salat zubereiten.

Die Wende kam, als ElMar bei unserem ersten Rendezvous 4 Stunden lang eine Paella zubereitete und ich Murmel fragen musste, wie man ein Ei kocht. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen.
Seitdem probiere ich aus, experimentiere, zaghaft am Anfang, immer mutiger mit der Zeit, ich koche unglaublich gerne für Familie und Freunde und ein bisschen freue ich mich schon, wenn sie erstaunt auf ihren Teller schauen, auf dem nicht NUR Salat liegt :)
Freiwillige vor? ;)
Wie ist eure Einstellung zum kochen? Für sich selbst, für Freunde? Kocht ihr gerne nach Rezept oder improvisiert ihr eher? Was ist eure Achillesferse, wenn es um die kulinarische Akrobatik geht und was euer Steckenpferd?

Highlight of the day: Horst-Happening in der Küche
Lowlight of the day: Mein Herz¹ ist krank.

Edit: Melde ERFOLG: Es war saulecker! :)

Lachsnudeln mit Salbei-Whiskey-Sauce

¹ElMar