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22. Mai 2008 | Autor: Meg

Diese Überschrift sieht komisch aus. Doch Katzenfreunden wird sie bekannt vorkommen. Ich gestehe bereits an der Stelle, dass ich kein Katzenfreund bin, allerdings auch nicht ihr Feind, solange sie nicht versuchen ihr 7. Leben als Kühlerfigur meines Wagens verbringen zu wollen und mir nicht innerhalb von wenigen Minuten auf den Schoss hüpfen und schnurren. Von Katzenhaltern habe ich gehört, dass sich diese Fellknäuel immer die Leute aussuchen, von denen sie “spüren”, dass sie nicht gemocht werden und diese versuchen sie dann zu becircen.

Liebe Katzen, ihr könnt euch die Mühe sparen. Ich stehe auf Hunde. Und damit sind nicht die “kick dogs” und Fußhupen gemeint, sondern alles ab einer Schulterhöhe von 40 cm. Richtige Hunde also. Meine Lebensumstände erlauben mir jedoch keine Hundehaltung, mein Arbeitgeber ist nicht begeistert, wenn ich mit einem kleinen Rotti-Sennen-Mischling im Termin sitze. Leider.

Deshalb werde ich noch warten müssen, bis ich irgendwann pensioniert bin und mir einen Hund zulegen kann.

Umso mehr freue ich mich (fast) jeden Tag, wenn ich die wunderschöne Hundedame von Conni bewundern darf oder bin tierisch aus dem Häuschen, wenn wir uns Lara ausleihen und mit ihr in den Wald gehen. A propos Lara: Bitte, bitte, bitte - lebe nochmal solange, ja? Seufz.

Doch um auf die Katzen und dieses merkwürdige Ohren-Ding zurückzukommen: Hello Kitty (hier werden jetzt Sari, Schokoschaf und noch ein paar andere Kinder Mädchen Frauen freudig aufschreien) wird Botschafterin für Japan.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Eine fiktive, japanische Figur wird nun als Botschafterin für Japan als Urlaubsland werben. Sie ist jetzt … Tourismusgesandte. Eine FIKTIVE KATZE!
Diese - mit wenigen Streichen gezeichnete - Katze begann ihre Karriere bereits 1974 als Motiv auf einer Geldbörse und heute tragen erwachsene Frauen Ringe, Shirts und Unterwäsche mit diesem Viech :eek:

Naja, ich bin wenigstens ehrlich und gebe zu, dass Betty Boop auf meinem Höschen prangt. Und nun werde ich das Murmel-Zimmer noch etwas herrichten und die Dame später vom Bahnhof abholen.

Morgen stößt noch Frau Tommy dazu und dann … dann wird Geschichte geschrieben, meine Lieben :)

Außerdem bin ich dem Ruf von Herrn Winkelsen gefolgt und habe ein Badeoutfit-Bild eingereicht … findet ihr es?

7. Mai 2008 | Autor: Murmel

Als Eiszeit oder Kaltzeit bezeichnet man jene Abschnitte der Erdgeschichte, in denen die Jahresmitteltemperatur auf der Erde so niedrig war, dass sich weltweit große Eismassen bilden konnten. Dies geschah infolge der geringeren Temperaturen meist in hoch gelegenen Gebieten, zum Beispiel in den Gebirgen Skandinaviens. Hier entstanden mehrere tausend Meter mächtige Eisschilde, die schließlich talwärts in Bewegung gerieten. Während des Eiszeitalters reichte das Eis sogar bis an den Rand der mitteldeutschen Gebirge (Thüringer Wald, Erzgebirge). Quelle

Eis:Zeit, kann auch die emotionale Entfernung von jemandem sein, der einmal sehr wichtig war und eine Rolle im Leben eines anderen Menschen gespielt hat. Streit und sich anschweigen, keine Gemeinsamkeiten.

Murmels momentane Eis:zeit bedeutet:

Wassereis mit Cola-, Orange-, Zitrone- oder Himbeergeschmack, als Eisstange, mit anschließend bunt gefärbten Lippen und ohne Gefühl im Mund. *lacht* :pfeif:

*Hachz* … Das ist der Beginn der warmen Jahreszeit. Hier im Büro habe ich ein Eisfach. Zuhause leider nicht. So komme ich also ab und an in der Arbeitspause in den Genuss und lasse meine Kollegen teilhaben.

Habt ihr ein Lieblingseis?

29. Februar 2008 | Autor: Meg

Anti Nazi Bund

Stoppt rechte Gewalt!
-> Klick!

Kennt ihr die Sportfreunde Stiller? Sicher kennt ihr die. Es mag vielleicht nicht eure Musik sein, die die Jungs machen, das macht aber nichts. Sie machen viel mehr als nur Musik. Mehr als die Hymne für Fußballer. Sie schreiben richtig gute Texte und sie engagieren sich. Wofür? Sie haben den Antinazibund gegründet.

Wir schaun uns an, reichen uns die Hand
tun uns zusamm egal wo und wann
und im Kopf gesund gegen Gedächtnisschwund
rollt er los der Antinazibund
Quelle&©: Sportfreunde Stiller

Sportfreunde Stiller sind LAUT GEGEN NAZIS und wir sollten es auch sein. Werden. Es ist höchste Zeit, denn diese braune Brühe hat jetzt schon zuviel Macht. Es ist eine Schande, dass wir uns überhaupt mit diesem Thema beschäftigen müssen. Es ist eine Schande, dass die Zahl der Neonazis in Deutschland weiter gestiegen ist. Es ist eine Schande, dass Deutschland wieder in den Schlagzeilen steht.

Der Antinazibund unterstützt junge Initiativen in den Städten Berlebeck, Finowfurt und vielen anderen Orten. In Berlebeck versuchen rechte Funktionäre Jugendliche für die in Tradition der Hitler-Jugend stehenden HDJ zu gewinnen.

Seit geraumer Zeit lebt dort ein Mann, der den Dorfbewohnern nächtig auf den Zeiger geht. Der selbsternannte Gauleiter Gerd Ulrich ehemals HDJ-Führer, lebt mit seiner Frau und den Kindern mitten in diesem Ort. Als dieser ein Zeltlager mit 120 Gesinnungsgenossen und Jugendlichen sein nationales, rechtsextremes Gedankengut im nahegelegenen Wald feierte und seit geraumer Zeit nationalsozialistische Phrasen durch Berlebeck posaunte, haben die Bürger Gemeinschaften gebildet, um diesem Treiben entgegenzutreten. Sichtbar wird, dass Gerd Ulrich es schafft Nazis in dem Ort anzuziehen. Den Bürgern mit allen öffentlichen Institutionen nebst dem Bürgermeister von Detmold reicht es. Sie bilden Initiativen und üben Zivilcourage, die nicht überall selbstverständlich ist. Sie setzen ein Zeichen und schaffen Gegenpole in Vereinen und dorfeigenen Einrichtungen.
Quelle

Dass die braune Brühe nichts gelernt hat, schulungsresistent ist und sich gerne den Menschen anschließt, die für sie entscheiden, ihnen sagen, was sie zu denken haben und ihre Hoffnungslosigkeit in Wut umwandelt und schürt, ist schlimm genug.
Es ist schlimm genug, dass wir uns überhaupt mit diesem Thema befassen müssen, dass Rechtsradikalismus nach den unmenschlichen Weltkriegen nicht von der Erde verschwunden ist.

Kein Mensch sollte Angst haben müssen, weil er eine andere Hautfarbe hat.
Kein Mensch sollte Angst haben müssen, weil er nicht in Deutschland geboren ist.
Kein Mensch sollte Angst haben müssen, weil ein Hirnamputierter der Meinung ist, seine eigene Perspektivlosigkeit in Wut gegen andere wandeln zu müssen.
Kein Mensch sollte Angst haben müssen in Deutschland zu leben.
Kein Mensch sollte Angst haben müssen.
Werde auch LAUT und trete dem ANTI NAZI BUND bei. Es kostet nichts.

Außer Courage.
Hast Du sie?

11. Februar 2008 | Autor: Meg

Glückshormone schweben durch die aufgewärmte Luft. Die Sonne knallt mit voller Wucht in die letzten griesgrämigen Synapsen und lässt nahezu jeden Menschen grinsen. Die kleinen Neurotransmitter wuseln in jeden verstaubten, traurigen und einsamen Winkel der grauen Masse und kitzeln hier und da - mal fester, mal nur ein Hauch!

Interessant ist folgendes: Mein Der Körper braucht lediglich etwas Sonne und wird somit zu einem Drogenhersteller. Jawoll! Heute habe ich massenweise Endorphine ausgeschüttet, ich lief durch den Wald, schwitzte wie ein Pferd, roch dabei hoffentlich nicht ganz so streng und habe es mir nicht verkneifen können, jeden zu grüssen und anzugrinsen, während mein Körper fleißig und fröhlich Opioide herstellte. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ein Opioid¹ etwas mit Opium zu tun haben könnte - dem Wortstamm nach. Richtig: Opioid heißt, “dem Opium ähnlich”. Hat nicht 1:1 etwas mit dem Schlafmohn-Zeug zu tun, aber die Wirkung ist ähnlich. Man könnte sagen: Heute war/bin ich nature stoned.

Ungeschminkt, knallrot im Gesicht, mit brennenden Waden bin ich heute meinen persönlichen Rekord im Wald gelaufen. Und ich freu mich riesig darüber! Zur Belohnung gab es einen leckeren Feld-Lollo Rosso-Salat mit Brie-Käse, Weintrauben, gerösteten Walnüssen und einer (leider etwas zu scharf geratenen) leckeren Vinaigrette.

Ja, ich sehe auch mal SCHEISSE aus! :)

Es werfe den ersten Stein, wer nach einer Stunde laufen wie der blühende Morgen aussieht ;)

¹ Anders kann ich mir auch gar nicht erklären, warum mir Sport heute Spaß gemacht hat. Das muss an dem Opi(oiden)-Zeug gelegen haben! 

30. Dezember 2007 | Autor: Meg

Sie kletterte auf den großen und uralten Baum und fummelte das Fernrohr aus der Umhängetasche heraus. Die Sonne stand recht tief, in max. 2 Stunden würde sie untergehen. Sie kniff die Augen leicht zusammen und suchte den Horizont ab. Am Horizont konnte sie den Kirchturm der kleinen Stadt sehen, in der sich die Truppen des Sheriffs und seines Bluthundes Guy de Gisbourne versammelten.

Die Fallen waren ausgestellt, im Lager herrschte ein wildes Durcheinander, wie jedes Mal vor der Schlacht. Sie lächelte, als sie Bruder Tuck dabei beobachtete, wie er versuchte ein wildes Pferd dazu zu bringen, das Feld zu räumen, damit es nicht verletzt würde.

Will, Scathlock, Much und Little John prüften den Sitz ihrer Bögen und die Anzahl der Pfeile. Die ganze letzte Woche hatten wir gemeinsam die Abende dafür geopfert, Pfeile herzustellen und zu üben. Sie schaute auf die Uhr, noch 10 Minuten! Flink sprang sie vom Baum und stieß einen schrillen Pfiff aus. Nachdem alle versammelt waren, schaute sie ihre tapfere Truppe an. Will hat eine chronische Schnodder-Nase, schön sah das nicht aus und er wurde des öfteren deswegen gehänselt und aufgezogen, sie fuhr sich mit dem Zeigefinger der linken Hand unter der Nase entlang und er verstand den Wink, schnell zog er ein Taschentuch aus der Tasche und schnäutzte sich. Little John hatte sich in den Kopf gesetzt, seine Hosen nur mit einer Kordel am Leib zu halten, wie er es im Buch gelesen hatte, doch sie ahnte jetzt schon, dass ihm diese spätestens beim Schwertkampf vom Hintern rutschen würde, wenn er sie nicht mehr mit einer Hand halten könnte.

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28. Dezember 2007 | Autor: Meg

Seit Tagen nehme ich mir vor, endlich wieder dem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen und den Arsch zu bewegen. Die Weihnachtsfeiertage waren eine gute Ausrede (nicht, dass ich diese Tage dafür bräuchte … ) und dann wurde ElMar krank und brauchte mich ( auch wenn er das anders sieht). Da wir immer noch Ferien haben, sind alle Schulschwimmbäder geschlossen und alle öffentlichen überfüllt, weshalb nur 2 Alternativen bleiben: Fahrrad fahren oder Nordic-Walking. Da ich nicht weiß, wo ich in ElMars Keller nach der Fahrradpumpe zu suchen haben, habe ich mich für die Stöcke entschieden und gleichzeitig mein neues, atmungsaktives, hautenges und jeden Keks/Marzipankartoffel/Nascherei betonendes Running-Dress angezogen. Wenn ich den Bauch einziehe, die Brust rausstrecke und eine besondere Pose vor dem Spiegel annehme, mache ich jetzt bereits eine verdammt gute Figur - wenn der Winkel stimmt. Deshalb habe ich noch einen dicken Fleece-Pulli angezogen (ich brauchte eine Menge Taschen für den iPod, Kamera, Rotzfahnen, Schlüssel, Handy - falls ich mich verlaufe oder gar schrecklichst verletze), die Schuhe, die quasi von alleine laufen angezogen und bin in den Wald gefahren. Ja, gefahren. Der Wald ist halt nicht um die Ecke!

Würde ich mit dem Rad dahin fahren, wäre das bereits eine vollständige Trainingseinheit. Doch abgesehen davon, dass ich meine Stöcke nicht auf dem Bike transportieren kann, ohne die am Rand stehenden Autos zu zerkratzen, wusste ich ja nicht, wo die Pumpe ist. Den ersten Unfall hätte ich bereits beinahe vor der Wohnungstür gehabt, als ich fast über einen Stapel Kataloge auf die Schnüss fiel: Otto, Quelle, Neckermann, Schwab und wie sie alle heißen. 2 davon waren für mich, der Rest für die Nachbarn - und deshalb klingelte der Postbote um 8:30 Uhr an meiner Tür?!
Gut, normalerweise eine christliche Zeit, aber nicht, wenn man aufgrund von einer quälenden Insomnia bis 4:30 Uhr Elisabeth Taylor-Filme geschaut hat! :idea:
(Yo, Sandman, I’m gonna f**k your little f***** *** out of your **** **** ******* **** !)

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