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10. Juli 2008 | Autor: Meg

Eben habe ich bei Google nach schönen Synonymen gesucht, für meine neue FSK 18-Geschichte. Bei Wikipedia stieß ich auf ‘Maria Moese, DDR-Fernsehansagerin’, Mensch, arme Socke! :)

Ich habe nie recht verstanden, warum man überhaupt Synonyme sucht. Schwanz, Möse, Glied, Muschi sind vollkommen in Ordnung, nichts daran auszusetzen. Die englischen Wörter (pussy, cunt, dick, hard on) scheinen mir zwar angenehmer im Klang (besonders “Möse” klingt, durch das ö in der Mitte, wie ein sich vor Ekel zusammenziehender Mund), aber das kann auch bedingt sein durch die Fremdheit der anderen Sprache, die bei so delikaten Bezeichnungen angenehm distanziert anmutet. “Suck my dick, bitch” sagt sich wesentlich leichter als “Oh, entschuldige, ich habe unseren Hochzeitstag vergessen”.

Sehr gelacht habe ich, als ich in “Harte Jungs” etwas von “Lulu” und “Blumentopf” hörte und gewöhnte es mir an, diese beiden Worte zu benutzen, während ich kleine Geschichten darum spinne. Doch wenn es wirklich hart auf weich kommt, dann kommt man um einen klaren NAMEN nicht herum und was spricht dagegen, die Dinge beim Namen zu nennen (außer die ästhetische Armut der deutschen Sprache)?

Wie nannten das eure Eltern? Sprachen sie von Pullermann und Blümchen? Wie erklärt ihr es euren Kindern? Welche Bezeichnungen nutzt ihr selbst?

Los, traut euch … :)

Für den lustigsten gibt es eine … Kleinigkeit :)

25. Februar 2008 | Autor: Meg

Sex ist ein sehr sensibles Thema. An sich ist es kein Thema, sondern die angeblich schönste NebenSACHE der Welt. Doch wenn bei diesem extatischen Körpersäfte-Austausch ein Kind zustande kommt, wird es ernst. Für die meisten. Die meisten?
Erinnern wir uns an die letzten schockierenden Schlagzeilen zum Thema Kinder, wird schnell klar, dass sich viele der Ernsthaftigkeit, der Verantwortung entledigen wollen.
Jeden Tag werden verwahrloste Kinder gefunden, jede Woche werden sie in der Presse und anderen Medien erwähnt. Tote Kinder, zum Tode gequälte Kinder, in Tüten, in Gefriertruhen, etc.Immer wieder ertappte ich mich dabei, dass mir ein bestimmter Gedanke durch den Kopf schoss: Zwangssterilisation! Oder zumindest ein Elternführerschein. Doch kein Schein der Welt kann uns auf Kinder vorbereiten, obwohl es eine Menge Kurse gibt:

“• Gordon-Familientraining orientiert sich an der klientenzentrierten Psychotherapie.
• Das Triple P Programm beruht auf kognitiv-behavioralen Ansätzen, wie z.B. der sozialen Lerntheorie von Albert Bandura und dem Selbstmanagement-Ansatz von Kanfer.
• Encouraging-Elterntraining (Schoenaker-Konzept) [2]
• FamilienTeam-Elterntraining [3]
• Familienprogramm FuN [4]
• Eltern Stärken - Dialogische Elternseminare”

Quelle: Wikipedia

Nun, wie komme ich auf Zwangssterilisation? Dieser Gedanken drängt sich voller Ekel in meine Hirnwindungen, wenn ich Schlagzeilen lese, die da lauten:
„Frau brachte ihre 5 Kinder um”
“Junge Mutter töte ihre Kinder”
usw.
Dann kommen noch x Sendungen jeden Tag, in denen Vaterschaftstests durchgeführt werden. Es kann immer mal passieren, dass sich frau nicht sicher ist, ob das Kind vom Partner oder vom Seitensprung ist (Kondome/Pille, etc. sind offensichtlich nicht bekannt).
Nachdem ich jedoch neulich bei Frau von Krötengrün von einer Frau gelesen habe, die sich im Internet von 6 Männern ersteigern liess und nun nicht weiß, von wem der 6 Herren ihr Kind ist, könnte ich vor lauter Unverständnis laut SCHEISSE! brüllen. Es bringt nur nichts. Weder den Kindern, noch den Vätern, noch den hirnlosen Frauen, die sich offensichtlich in nichts von triebgesteuerten Lurchen unterscheiden.
Der einzige Mechanismus, der noch funktioniert ist jener, der sie die Beine breit machen lässt.

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