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17. Mai 2008 | Autor: Meg

Das war dann wohl Pechvögeln.

Tjaja, das waren damals echte Schenkelklopfer auf dem Schützenfest in Günne oder Ampen. Damals bedeutet die Zeit, in der ich mir keinerlei Gedanken darüber gemacht habe, ob ein Roller nicht effektiver und vor allem die intelligentere Lösung wäre, betrachtet man die heutigen Benzinpreise.

Damals fuhren wir Fahrrad. An den Schützenfesten interessierte weniger, wer den Vogel abgeschossen hat, für ein Jahr eine Menge Geld ausgeben musste und sich von seinem dörflichen Gefolge chauffieren ließ, es ging schon damals um “social networks“. Meist streckten wir unsere Fühler in Richtung Parallelklassen oder ältere Jahrgänge aus. Die gleichaltrigen Jungs flickten unsere Fahrräder und sorgten mit einer Mischung aus fürsorglich-brüderlich-schmachtender Zuwendung dafür, daß wir - obwohl stramm wie 100 Russen - sicher wieder zuhause angekamen.

Die größte Gefahr stellte die Polizei dar, die zwar des Alkoholkonsums wegen ein Auge zudrückte, jedoch keine Gnade kannte, wenn man ohne Licht fuhr. Es war damals ein schweiß- und argumentenstarker Streit zwischen meinem Vater und mir, ob ein Dynamo und Schutzbleche an ein mountain-bike gehören oder nicht. Er hatte damals gewonnen, was zur Folge hatte, daß ich in der schwankenden Reihe betrunkener Jugendlicher auf dem Weg von Günne, Ampen, Deiringsen, Hiddingsen, etc. als Erste fuhr, damit sich meine Freunde am Rücklicht orientieren konnten. Schön zu beobachten war das bis zur Perfektion geübte “Nahezusynchronfahren”, vom Straßenrand zum Graben und in in den selben hinein.
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19. Januar 2008 | Autor: Meg

Weit gefehlt. Im November hieß es noch bei einem Test, ich sei zu 50% feminin und zu 50% - richtig! - maskulin, doch offensichtlich reichen die 50% Feminismus nicht aus, um eine richtige Zicke aus mir zu machen.

In Sachen Rumgezicke muss die Fischfrau noch eine Menge dazulernen. Bei einer dummen Bemerkung ist sie leicht gekränkt, wagt aber nicht den Mund aufzumachen. Anstatt ordentlich zurück zu zicken, zieht sie sich lieber verletzt und stumm in ihr Schneckenhaus zurück. Konflikten geht sie am liebsten aus dem Weg, wenn sich eine Konfrontation anbahnt, versucht sie sofort die Wogen zu glätten und steckt um des lieben Friedens willen auch schon mal kampflos eine Ungerechtigkeit ein. Zwar ist die zaghafte Fischfrau im Vergleich zu anderen hysterischen Zicken sehr erholsam, es würde ihr aber nicht schaden, sich etwas mehr Selbstbewusstsein anzueignen, um auch mal ihre Meinung verteidigen zu können.

Von den wenigsten von euch kenne ich das Sternzeichen, doch bei dem Zicken-Index eines stinkenden Stiers einer besondern Dame musste ich doch grinsen:

Denn wenn diese Zicke erst mal ausflippt, dann hilft nur noch eins: Die Flucht ergreifen.

Auch meine Co-Autorin habe ich entdeckt:

Die Löwin zickt nicht hysterisch wie manche ihrer Artgenossinnen, sie tut dies stets mit Stil und Würde. Mit einem treffsicheren bissigen Spruch und einem kühlen Blick demonstriert sie ihre Macht und Stellung weitaus wirksamer als mit unsachlichen Streitereien. Ein wahres Alphatier unter den Zicken.

Findet ihr euch denn auch wieder? :)

Kategorie: Blöd:sinniges  | Tags: , ,  | 32 Kommentare