Freitag, Mai 19th, 2006 | Author: Meg

Seit über 3 Wochen wohne ich nun in der neuen Wohnung und: ich fühle mich sauwohl!
Der Umzug an sich war nicht spektakulär, bis auf die Tatsache, daß es ratzfatz über die Bühne ging, zumindest, was meine Wohnung angeht. Der Herr E. brauchte etwas länger, denn am Umzugstag wurden noch Kartons gepackt.

Was wirklich Zeit gekostet hat, war die Entrümpelung der alten Wohnungen, die Fahrt zur Deponie, das streichen, putzen, wischen. Aber all das ist geschafft. Wir haben in der Zwischenzeit IKEA überfallen, haben Herrn E.’s kleinen Wagen überladen und sind mit 90 km/h nach Hause gefahren - diese Fahrt machte uns kurzerzeit zu gläubigen Menschen, die auch noch leise Gebete flüsterten - selbst gedichtete, wohlgemerkt. Es hat was genützt, denn wir kamen an, auch wenn man uns anschaute, als wären wir gerade aus dem Osten geflüchtet und trugen unser Hab und Gut auf einem Dachgepäckträger mit einer zulässigen Gesamtlast von 75 kg, welche um knapp das doppelte überschritten war. Aber es war wichtig, denn ich habe SCHUHREGALE bekommen.

Dem aufmerksamen Leser des Blogs wird nicht entgangen sein, daß ich mir vorgenommen habe, keine Schuhe zu kaufen. FAST hätte ich mich auch daran gehalten, wenn nicht … der Kauf ist auf ein natürliches Gen zurückzuführen, welches jede Frau seit ihrer Geburt ‘on board’ hat. Dieses kann man weder ausbauen, noch austauschen oder gar löschen. Es sind auch nur 2 Paar und beide haben den Segen des Herrn E. erhalten - sie machten ‘einen kleinen Fuß’. Solch ein Kommentar, welcher durchaus als ein Kompliment aufzufassen ist, kann nur von einem Mann kommen, der selbst auf Kanus und Kindersärge als Fußbekleidung zurückgreifen muß.

Helfefeier ist ebenfalls glimpflich abgelaufen, bis auf die Tatsache, daß Klein-Noel voller Leidenschaft und Schalk im Nacken die Kräuterbutter auf dem weißen Sofa verteilt hat. Doch nicht mal das hat uns aus der Ruhe gebracht, denn wenn wir von etwas mehr haben, als Frauenschuhen, dann sind das Reinigungs-, Putz- und Pflegemittel.

Seit gestern funktioniert das hausinterne Netzwerk und gerade habe ich erfahren, daß mein DSL-Moden kurz vor dem Suizid steht. Es war klar. Die T-Com macht Umsätze und dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß sich die Modems nach max. 3-4 Jahren in den Tod stürzen.

Ich fühl mich sauwohl. Der Traumfänger hat auch schon seinen Platz im Schlafzimmer gefunden, um die bösen Träume abzuwehren - seit ich hier wohne, kann ich mich kaum an welche erinnern, was daran liegen könnte, daß ich regelmässig in eine Art komatösen Schaf verfalle.

Ich bin wieder da. :)

Category: Daily thoughts
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3 Kommentare

  1. klingt wie “und alles ist gut”

    bei meinen inzwischen acht umzügen mit hab und gut hatte sich zum glück nie viel angesammelt. aber inzwischen…
    ich glaube ich wohne schon zu lange hier *g*

    schön dass es ihnen gut geht junge frau.

    btw.. schuhe braucht jede frau ;-)

  2. Ich war noch nie ein Jäger und Sammler, weshalb meine Kartons schnell gepackt und auch wieder ausgepackt waren :) Und was die Anzahl der RICHTIGEN Umzüge angeht, so war das erst mein zweiter. Die davor waren meist mit max. 2 Koffern und dem, was ich am Leib trug - war viel einfacher. :)

  3. 3
    Pilotproject 
    Dienstag, 30. Mai 2006

    na endlich “angekommen” ;-))!!!!

    freut mich von herzen für dich ;-X

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